Inmitten von Rapsfeldern nahe eines grossen Bauernhofes, liegt dieses kleine Häusschen. Von aussen macht es nicht viel her. Es ist verwahrlost und schlecht renoviert worden. Es wirkt als wäre man mitten in einem Umbau verschwunden. Einiges Baumaterial und sogar ein ganzer Turmdrehkran liegt herum. Nähere Informationen sind nicht vorhanden.
5 Jahre Auferstanden aus Ruinen

Moin moin ihr Schrottrobber,
meine kleine Internetseite hat die 5-Jahres-Marke überschritten. Seit dem 25.03.2011 zeige ich hier Diverses an historischen und natürlichen Objekten. Zu diesem Mini-Jubiläum habe ich mir mal die Statistiken angeschaut. Hier kann ich sehen, welche Galerien von euch bevorzugt werden und dabei stellt sich ein ganz klarer Favorit heraus.
Die von euch meistbesuchte Seite, und das freut mich sehr, ist der Atlantikwall in Dänemark.

Allein die durchschnittliche Besuchzeit auf dieser Seite ist überdurchschnittlich! Schaut man sich einmal diese Erklärung zur Verweildauer in Blogs an erkennt man etwas.
- Newsblog mit Kurznachrichten und Massenpublikum = durchschnittliche Sitzungsdauer 1,5 Minuten +
- Themenblogs mit gemischter Leserschaft = durchschnittliche Sitzungsdauer 2 Minuten +
- Themen mit spezifischen „Wissens und Useranfragen“ = durchschnittliche Sitzungsdauer 2 Minuten +
- Fachblog mit Fachpublikum = durchschnittliche Sitzungsdauer 3 Minuten +
- Allgemeines Forum ohne Fachpublikum = durchschnittliche Sitzungsdauer 3,5 Minuten +
- Forum mit Fachpublikum = durchschnittliche Sitzungsdauer 4 Minuten +
Da das hier kein Forum ist in dem man neben dem Lesen auch noch Schreiben kann, empfinde ich die 4 Minuten + auf meinem schnöden Blog als echten Schulterklopfer! Letztes Jahr gab es sogar einen Tag an dem diese Galerie 225 mal besucht wurde!
Diese Galerie ist ebenso meine liebste, da ich nicht nur die Bunker, sondern auch Land und Leute in Dänemark sehr gerne habe. Ich möchte euch für euer Interesse herzlich danken und nach dieser Erkenntnis werde ich es anpeilen, nächstes Jahr wieder nach Dänemark zu fahren um neue (alte) Dinge zu dokumentieren. Vorab werde ich aber die Galerie ein wenig “aufhübschen”. Die Texte mit mehr Informationen versehen und die Bilder neu aufzuarbeiten und neu hochzuladen. Dabei werden sicher einige neue Fotos dabeisein. Ich werde einen Blog-Beitrag schreiben sobald die Arbeit abgeschlossen ist. Gruss… Phil…



Neues Objekt: Bauernhof “Halbleer”
Erneut ein grosses bäuerliches Anwesen. Man findet hier ein grosses Deelengebäude welches zur Norseite hin eher eine Art Gutshof zu sein scheint. Es gibt einige grosse Stallungen und grosse Scheunen für landwirtschaftliche Maschinen. Vorgelagert ist ein uralter Fachwerkstall. Laut Bekannten standen hier Pferde. Im Zweiten Weltkrieg durschlug im Haupthaus eine Blindgängerbombe das Dach. Zur Zeit scheint noch jemand dort, zumindest sporadisch, zu wohnen. Das Objekt scheint von den Besitzern auf jeden Fall im Auge behalten zu werden. Eventuell wird es als Abstellplatz für Landmaschinen genutzt. Weitere Informationen sind nicht vorhanden.
Neues Objekt: Bauernhaus “Apfelbaum” von 1774
Erneut fanden meine drei Hunde ein echtes Schmuckstück. Ein kleines Fachwerkaus von 1774. Es liegt verträumt inmitten von Wald und Apfelbäumen. Es gibt ein paar selbstgebaute Schuppen und Ställe. Ich denke hier hat ein älteres Ehepaar seinen Lebensabend verbracht. Es wurden kleine Gemüsegärten angelegt und Kleintiere gehalten. Der äussere Zustand täuscht leider, denn das Gebälk ist nahezu überall am verrotten. Das Haus ist nahezu komplett ausgeräumt und feucht. Nähere Informationen sind nicht vorhanden.
Neue Fotos: Abriss Landeszentralbank Herford
Seit April 2016 wird die alte Landeszentralbank abgerissen.
Auf der Seite demolition24.eu könnt ihr aktuelle Fotos des Abrisses sehen.

Neues Objekt: Betriebsgebäude
Am Rande eines historischen Geländes fand ich dieses alte eingeschossige Gebäude. Im Inneren findet man diverse Räume unterschiedlicher Grösse. Laut eines Anwohners handelt es sich dabei um ein altes Betriebsgebäude. Hier war eine kleine Feuerwache eingerichtet und unterhalb des enormen Schornsteines befand sich die Heizanlage. Mittlerweile ist alles leergeräumt und voller Müll und Glasscherben.
Neues Objekt: Eiskeller “U”
Hier seht ihr einen typischen Eiskeller. Der Eiskeller ist ein ganz oder teilweise unterirdisches Bauwerk, das früher zum Aufbewahren von Eis genutzt wurde. Mit der Einführung der Kältemaschine Ende des 19. Jahrhunderts begann die Umstellung der Kühlung bei den Großbetrieben und Brauereien. Kleinere Eiskeller wurden aber bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet und vereinzelt noch bis in die 1950er Jahre genutzt. Die meisten Eiskeller sind abgerissen, zugeschüttet oder verfallen. Nur wenige Eiskeller wurden restauriert oder, so wie dieser hier als Überwinterungsquartier für Fledermäuse hergerichtet. Nach einigen Recherchen scheint er ungefähr Mitte des 16. Jahrhunders errichtet worden zu sein.
Neue Fotos: Bunker “U”
Im Jahre 2016 besuchten wir den kleinen Bunker erneut. Bei genauerem hinschauen erkennt man insgesamt drei Räume. Der erste ist weitgehend intakt. Die anderen zwei sind eingestürzt oder gesprengt worden.
Neue Fotos: Zweischalengreifer
Der Frühling ist da, die Vegetation explodiert! Es bleibt trotz Zecken der schönste Ort den ich kenne.
Neue Fotos und Erklärungen: Abriss LSB3
Ich mache mir jetzt mal Luft über die Sachlage am OP-Bunker. Es begann im Jahre 2012. Durch eine äusserst fruchtbare Zusammenarbeit mit den Leuten vom Bielefelder Stadtarchiv habe ich den Bunker LSB7 dokumentieren können. In einigen Gesprächen habe ich mein Anliegen, möglichst alle grossen Bielefelder Luftschutzeinrichtungen für die Nachwelt im Foto zu erhalten. Dies ist mir bei allen ungenutzten Objekten gelungen und bei dem einen oder anderen gab es sogar die Möglichkeit von übergreifenden Dokumentationen, wie etwa den Umbau des grossen LSB8. Bei diesem geht die Dokumentation eventuell sogar noch über den Umbau hinaus, da die Besitzer und Bauherren genau die richtige Einstellung zu diesen Objekten haben. Die Fotos habe ich immer auch den Besitzern oder dem Stadtarchiv zukommen lassen und natürlich auch hier veröffentlicht, so dass jeder etwas davon hat.
Nach der 2012er Dokumentation des LSB7 habe ich versucht den leerstehenden und als einzigen sich im Originalzustand befindlichen Bielefelder Bunker zu fotografieren. Ich als Privatmensch habe nie Antworten auf meine Nachfrage erhalten, weder per eMail noch per Telefon wurde ich jemals von der Krankenhausleitung über eine Möglichkeit dazu in Kenntnis gesetzt.
Daraufhin habe ich über eine Mitarbeiterin des Stadtarchives versucht den Kontakt herzustellen. Immerhin wurden wir erstmal nicht ignoriert. Jedoch hat die Krankenhausleitung nach einiger Zeit gesagt, dass eine Dokumentation nicht möglich sei, da dort Krankenakten lagern. Dies kann ich natürlich nachvollziehen. Da ich jedoch flexibel bin hätte ich Datenschutzrelevante Dinge natürlich nicht fotografiert. Ich hätte mich einfach auf die Originalzubstanz beschränkt und wäre, wie bei allen anderen Projekten auch, hinterher, vor einer Veröffentlichung, die gesamten Fotos mit den Zuständigen durchgegangen um zu schauen welche Fotos überhaupt gezeigt werden dürfen. Diese Möglichkeit wurde nicht einmal diskutiert. Der Kontakt wurde daraufhin direkt wieder eingestellt.
Vor einem Jahr gab es dann eine Ausstellung im Krankenhausmuseum Bielefeld. Hier wurden viele alte Fotos aus dem Bunker gezeigt. Ich bekam den Kontakt zu den Betreibern und legte erneut mein Anliegen dar. Ich habe eigentlich erwartet, dass durch ein dem Krankenhaus zugehöriges Museum, welches den Bunker ebenfalls thematisiert, am ehesten eine Dokumentation ermöglichen könnte. Aber weit gefehlt. Auch hier passierte im Grunde gar nichts. Allgemeines Interesse an meiner Arbeit war erneut nicht vorhanden. Einige Zeit später habe ich erneut den Versuch eines Kontaktes unternommen. Antworten habe ich bis heute nicht erhalten.
Dann viel mir im Jahre 2015 durch Zufall auf, dass die beiden alten Stadthäuser vor dem Bunker entfernt worden sind. Durch ein lokales Käseblatt waren mir die Pläne, den Bunker mit einem “Ärztehaus” zu überbauen bereits bekannt. Ich witterte eine Chance, da im Zuge so eines Umbaus der Bunker sicher des öfteren Betreten werden muss. Ich wollte mich mit meiner Dokumentation einfach an irgendjemanden dranhängen der den Bunker betreten muss. Dem Krankenhaus wären zu keiner Zeit Kosten oder Mühen entstanden. Das habe ich auch immer betont. Erneut bekam ich keine Antwort auf meine eMails und ebenso wurde ich nie zurückgerufen. Es schien nahezu aussichtslos.
Am 06.04.2016 geschah etwas womit ich nicht gerechnet habe. Auf der Internetseite nw.de entdeckte ich einen Artikel in dem ein Techniker des Krankenhauses einem Fotografen besagter Lokalzeitung eben jene Führung erlaubt! Natürlich ist dieses keine Dokumentation sondern ein schnöder Zeitungsartikel. Ein paar bunte Fotos und semirecherchierte Informationen zu dem Bunker. Auf eben jenen Fotos war übrigens auch besagter Tresor mit Patientenakten zu sehen, der mir als Grund für meine Absage genannt wurde. In der Zeitung wurde es sogar benannt (“In den zwei OP-Sälen fällt der Blick erst auf Regale, teils noch voller Ordner, weil die Klinik die Räume später als Archiv nutzte.”) Im Grunde wurden ich und die Mitarbeiterin des Stadtarchivs ganz einfach angelogen.
Ganz ehrlich, und das richte ich direkt an die Verantwortlichen, das war für mich ein Tritt ins Gesicht!
Schwer angesäuert habe ich dennoch nicht die Hoffnugn verloren und dachte das ist jetzt “letzte und beste Chance” auf dieser Welle mitzuschwimmen. Immerhin hatte ich nun den Namen des Technikers der die Führung durchführte. Über die Internetseite bekam ich seine eMail-Adresse und überaschenderweise bekam ich dieses Mal ein Antwort. ICh war begeistert und las die eMail. “Bitte nehmen Sie in dieser Angelegenheit Kontakt mit unserer Unternehmenskommunikation auf, Herr D. koordiniert die entsprechenden Veröffentlichungen.” Das liess ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Leider hat besagte Unternehmenskommunikation nie reagiert. Ich wurde wie üblich ignoriert und ehrlich gesagt hatte ich damit die Schnauze voll.
Diese ganze lange ungute Geschichte zwischen mir und dem Krankenhaus endet nun mit einer neuen Unwahrheit, nämlich dass der Bunker nur überbaut werden würde. Aktuell wurde der bombensichere Vorbau, in dem die Krankenwagen hielten abgerissen. Ich denke auch die Originale 1943er Einrichtung wird einfach weggeschmissen. Ich finde es peinlich wie eine öffentliche Einrichtung, die sogar ein Museum innehat, so mit orignalen Zeugnissen des Zweiten Weltkrieges und auch mit historisch interessierten Menschen umgeht. Ich sage hier ganz entschieden, dass Bielefeld mit diesem Bunker was besonderes verloren hat.
Abschliessend gibt es noch ein paar aktuelle Fotos des Abrisses und vom Dachbereich den man nun einsehen konnte.
Neue Infos & alte Fotos: LSB3
Durch den anrückenden Umbau hat eine lokale Zeitung etwas Licht ins Innere des OP-Bunkers gebracht. Diese Informationen möchte ich euch nicht vorenthalten. Ihr findet sie im Text ganz oben. Desweiteren gibt es mittig auf der Seite einige alte Fotos die den Bunker von Innen zeigen. Das sie den Bielefelder OP-Bunker zeigen ist durch die Fotos der Zeitung nun gesichert.
Dunkle Glocken hängen über einigen Durchgängen. Es sind Überdruckventile, die damals anzeigten, wenn der Druck abfiel. Denn in dem Bunker herrschte Überdruck – damit im Notfall kein Giftgas von draußen eindringen konnte. Zu sehen sind auch noch die Umkleiden und Tauchbecken der Dekontaminierung, in denen verstrahlte Personen gereinigt werden konnten. Darüber, ob diese wirklich zum Einsatz kamen, habe die Klinik keine Unterlagen.

Neues Objekt: Sportplatz
Auf einem Hundespaziergang abseits der Wege bemerkte ich plötzlich einen verbrannten Geruch. Ich ging dem nach und fand diesen kleinen Sportplatz. Bis auf das Klohäusschen ist er ziemlich demoliert, Müll liegt herum. Im hinteren Teil liegen stark verkohlte Holzbalken und anderer verbrannter Krempel. Was genau hier los war kann ich nicht sagen. Der Sportplatz hat auch keinen sichtbaren Strassenzugang und so bin ich schon oft unwissend daran vorbeigegangen.

Neues Objekt: Maschinenfabrik
Bei diesem Objekt handelt es sich um eine grosse Maschinenfabrik. Dieses Gebäude wartet aktuell ebenfalls auf den ersten Abrissbagger.
Hier sollen Mehrfamilienhäuser entstehen. Nähere Informationen sind nicht vorhanden.
Neues Objekt: Zimmerei
Bei dieser an drei Seiten offenen Halle handelt es sich um eine Zimmerei im Familienberieb. Begonnen hat alles im Jahr 1951 geendet im Jahr 2011. In diesem enormen “Unterstand” erkennt man einen alten Kran. Der Abriss ist bereits seit über einem Jahr angesetzt. Aktuell wird den Anwohnern noch zeit für Einsrpüche gelassen.
Neues Objekt: Sägewerk
In diesem enormen Verbund aus grossen Hallen hatte bis 2011 eine grosse holzverabeitende Firma ihren Sitz. Hier wurde Holz gesägt und bearbeitet. Die grossen Hallen stehen seit dem Abwandern der Firma ins Ausland leer und werden nur gelegentlich als Lager genutzt. Ich besuchte das Objekt an einem warmen Frühlingsabend im Jahre 2013. Die goldene Sonne stand tief und machte das schnöde kastige Gebäude etwas schöner.
Neues Objekt: Gaststätte der Pioniere
In meinem Archiv stiess ich doch glatt auf dieses kleine Schmuckstück. Auf einer Wanderung im Jahre 2010 in einem nebligen Waldstück auf einem verlassenen Truppenübungsplatz fanden wir diese kleine Gaststätte, die den Soldaten als Ort zum Feiern diente. Das Baujahr des kleinen Fachwerkhauses mit einem Muntionsschuppen ist unbekannt, die Bauinschrift am Balken verrät, dass es 1990 vom ansässigen Pionierbattalion renoviert wurde.
Neues Objekt: Gasometer Bielefeld
77 Jahre diente der nahe der Eckendorfer Straße am Walkenweg gelegene Gasbehälter an besonders kalten Tagen zur Versorgung tausender Bielefelder Haushalte. Nun wurde der nicht mehr genutzte Speicher abgebaut. Die Stadtwerke nutzten den Behälter in der Vergangenheit zum Einlagern von Erdgas, das als Puffer in Zeiten besonders hohen Verbrauchs diente.
Neues Objekt: Steh-Café
Ein einsames Steh-Café am Wegesrand. Soweit ich weiss gibt es bereits einen neuen Besitzer.
Nähere Informationen sind nicht vorhanden.



