Die zweite Sturmwarnung hole ich aus dem Archiv. Es ist noch nicht allzulange her, aber dieser Fall war der Auslöser der Sturmwarnung. In diesem Fall hat mir die Art und Weise der Veröffentlichung, nämlich das Objekt mit allen standortrelevanten Informationen und dem Hinweis auf den Abbruch, häufte sich das illegale Betreten des Abbruchbereiches quasi “über Nacht”. Vermehrt wurde Metall- und Kabeldiebstahl entdeckt. Auch einige Jugendliche wurde nun dort von der Polizei aufgegriffen. Die Besitzer und die Abbruchfirma gerieten selbstverständlich unter Zugzwang. Das Gelände wurde besser mit Zäunen gesichert und es wurden Kameras installiert. Das Betreten wird nun sofort zur Anzeige gebracht. Das Dokumentieren der restlichen Abbrucharbeiten, insbesondere das Umlegen des Hochofens wurde mir aus diesen Gründen leider nicht mehr gestattet. Es ist wirklich schade, dass das Geltungsbedürfnis gewisser Subjekte nun auch einen direkten Einfluss auf meine Forschungs- und Dokumentationsarbeit hat. Es scheint wichtiger zu sein schnell ein paar Fotos und Standortinfos zu veröffentlichen, anstatt auf die Betreiber Rücksicht zu nehmen mit offiziellen Stellen zusammenzuarbeiten und das ganze mit fehlerfreien historischen Infos zu ergänzen.
Neues Objekt: Stumpfer Turm
Das genaue Alter des Stumpfen Turmes ist nicht bekannt. Vermutlich in der 2. Hälfte des 15. Jh. wurde er als Wartturm an der Salzufler Landwehr erbaut. Der Turm steht in Sichtweite zur Stadt Salzuflen, auf einer Kuppe an einem westlichen Ausläufer des Vierenbergs gelegen, an einer früher wichtigen Handelsstraße (Frankfurter Weg) in Richtung Weser. Mit Hilfe von Licht- und Rauchsignalen konnte von hier aus die Stadt frühzeitig vor herannahenden Feinden gewarnt werden. Möglicherweise lag an Stelle des Turmes einst die nur durch schriftliche Quellen überlieferte und heute nicht mehr nachweisbare kleine Herrenburg Gestinghen (eine von mehreren Schreibweisen). Wahrscheinlich 1632, im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges, wurde der Turm bei einem Überfall zerstört und ist seitdem nur noch als Ruine erhalten.
Neue Fotos: LSB8
Auch bei diesem Umbau zeige ich den Endzustand. Ich finde es gelungen. Es spricht mich eher an als das Machwerk LSB7. Hier ist 80% des Originalzustandes erhalten geblieben und alle Anbauten haben ein dezentes Schwarz oder sind aus Sichtbeton was sich gut an dem Bunker macht.
Neue Fotos: LSB3
Durch den drohenden Umbau, welcher sich mittlerweile wie ein Teilabriss anfühlt, kann man den OP-Bunker von fast allen Seiten gut in Augenschein nehmen. Ich bin mir nicht ganz sicher ob er tatsächlich nur überbaut werden soll. Einiges spricht nicht dafür.
Sturmwarnung: Hofanlage “Denkmal”
Es gibt erneut eine kleine Neuerung. Die Sturmwarnung.
Seit einiger Zeit tauchen vermehrt Objekte der Region, die ich besucht habe, auf facebook-Ubrex-Seiten auf. Erfahrungsgemäss ist diese Tatsache bereits ausreichend um den Ruinentourismus zu fördern. Es drängt sich aber mittlerweile der Verdacht in den Vordergrund, dass diese facebook-Gruppen sich untereinander stark austauschen und somit steigt der Bekanntheitsgrad sogar bei winzigen Ruinen sprunghaft an.
Vandalismus, Diebstahl, Brandstiftung sind quasi nur noch eine Frage der Zeit. Ich werde nun das Auftauchen dieser Objekte auf facebook u.ä. Seiten mit der Sturmwarnung und dem Datum dokumentieren und berichten ab wann das Objekt von Vandalen und Dieben besucht wurde.
Die erste Sturmwarnung betrifft die Hofanlage “Denkmal”. Am 20.03.2016 tauchte diese Objekt auf facebook auf.
Es ist wirklich traurig, denn bei diesem Objekt habe ich extra nicht das Innere gezeigt.
Neues Objekt: Landgasthof
Dieser “Beinahe-Leerstand” war einst ein Landgasthaus mit zwei Gaststuben, Saal und Nebenräumen. In der zweien Etage befindet sich eine Mietwohnung und ein Schiessstand. Erbaut wurde er 1815 teilweise in Fachwerk-, teils in Massivbauweise und wurde Mitte des 20. Jahrhunderts und Anfang des neuen Jahrtausends umgebaut.
Der Landgasthof steht erst ein paar Jahre leer, jedoch der Schiessstand und die Wohnung werden genutzt. Dementsprechend “neuwertig wirkt der Bau. Einzig Dach und Keller sind feucht. Lange Zeit war es die einzige Gastronomie dieses Örtchens, mittlerweile ist die Zwangsversteigerung anberaumt.
Und auch hier ist die Standortsituation äusserst praktisch, denn der Besitzer des Grundes wohnt direkt auf dem angrenzenden Grundstück. Dementsprechend kennt man sich in hier und hat ein Auge auf dieses Gebäude. Desweiteren ist das Objekt kameraüberwacht. Aus diesem Grunde mache ich mir keine Sorgen wegen des gut sichtbaren Eigennamens. Laut Aussage des Besitzers ist noch jede Kabelratte vor dem knabbern von der Polizei abgeholt worden!
Neues Objekt: Dreiständerbau von 1600
So etwas findet man heutzutage selten. Es handelt sich um einen historischen Rest eines sehr grossen Meierhofes. Der Meierhof war die Keimzelle dieser kleinen Ortschaft wenige Dekaden nach der Wende des Jahres 1000. Der hier gezeigte Dreiständerbau wurde im Jahre 1600 als Schafsstall errichtet. Die Zahl 1600 muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Dennoch ist der Zustand bis auf Wasser im Keller und den zerstörten südlichen Dachfirst für ein Gebäude welches 416 Jahre alt ist relativ gut. Der Zustand ist aber auch auf die Standortsituation zurückzuführen, denn der Besitzer des Grundes wohnt auf der einen und der Besitzer des Gebäudes auf der anderen Seite. Dementsprechend kennt man sich in diesem 800-Seelen-Dorf und hat ein Auge auf dieses Gebäude.
Danke für die Erlaubnis uns dort aufzuhalten.
Wir werden im Sommer bei schöner Vegetation wiederkommen.
Neues Objekt: Tanzlinde
Tanzlinden sind kunstvoll geleitete Lindenbäume, die früher in manchen Regionen häufig der Mittelpunkt dörflicher Feste und Bräuche waren. Heute gibt es sie nur noch in wenigen Dörfern. Tanzlinden im engeren Sinne sind eine besondere Form von geleiteten Linden. Ursprünglich wurden als Tanzlinden nur geleitete Linden bezeichnet, die Podeste trugen, damit in der Baumkrone getanzt werden konnte.
So einen Baumveteranen seht ihr hier. Die hier gezeigte Sommer-Linde (Tilia platyphyllos) mit ihrem herzförmigen Blättern und ihrem betörenden Duft hat einen Umfang von 6.60 m, ca. 23 m hoch, ca. 500 Jahre alt, und erinnert ohne Blätter eher an ein grosses Gespenst. Würde sie im Walde stehen wäre sie ein Hexenbaum.
Im Frühling werden wir wiederkommen, wenn das Licht besser ist und der Baum zu blühen beginnt.
Neues Objekt: Ravensberger Eisenhütte Reinshagen & Vogt
Es ist soweit! Die grosse Spezial-Galerie ist online.
Die Wurzeln der Ravensberger Eisenhütte Reinshagen & Vogt reichen tief in die Bielefelder Geschichte. Die bereits 1890 an der Jöllenbecker Straße in Bielefeld errichtete Eisenhütte wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und im Laufe des Jahres 1953/54 am Standort der ebenfalls im Kriege zerstörten Mehrzweckhalle am Stadtholz, in der Viehmärkte, Gross- und Kleinviehausstellungen, Sportveranstaltungen, Konzerte und politische Kundgebungen stattfanden und wo vor 6.000 bis 10.000 Menschen Carl Severing, Paul Löbe, Otto Braun, Ernst Thälmann, Julius Streicher, Hermann Göring und auch Adolf Hitler sprachen, dieser jedoch nur ein einziges Mal, am 16.11.1930, wieder aufgebaut.
Bei unserem Besuch im August 2016 war das Wetter grau und trübe, jedoch hatten wir durch die erste bereits abgerissene Halle dennoch viel Licht zum fotografieren. Ich habe abgesehen von der Duisburger Sinteranlage noch keine Hier wurde nie Stahl gekocht bzw. vergossen. Es war immer eine Eisengiesserei in der Grauguss und Sphäroguss vergossen wurde besichtigen können. Interessant war, dass diese Eisenhütte generell einen ruinösen Eindruck machte. Die Wände sind von Wasser und Staub angelaufen und stellenweise stark verwittert. Das gesamte Werk hat eine unheimliche Patina. Es wirkt als wäre es schon seit einiger Zeit verlassen. Jedoch wurde hier vor kurzem noch Eisen gekocht und bis auf die abgerissene Halle, dem bereits abgebauten “Fume Extraction System”, des abgerissenen Verwaltungstraktes und einiger kleinerer Teile war eigentlich noch alles im Betriebszustand. Ich kann mir nur schwer vorstellen in so einer dreckigen Situation zu arbeiten. Ich denke dafür muss man gemacht sein. Optisch ist es jedoch einsame Spitze! Der Dreck, der Stahl, der Rost! Wundervoll! Es ist wirklich schade, dass es, wäre ich nicht gewesen, quasi undokumentiert von der Bildfläche verschwunden wäre.
Danke an den Menschen, der uns spontan das Betreten des Abruchgeländes erlaubt und uns damit diese Fotodokumentation ermöglicht hat!
Er möchte nicht namentlich genannt werden!
Am Montag, den 15. Februar 2016 wurden die Hagedorn-Bagger abgeholt.
Die Geschichte der Ravensberger Eisenhütte Reinshagen & Vogt ist nun vorrüber.
Information: Serverumzug vollzogen!

Moin moin liebe Leute.
Es ist vollbracht! Seit heute morgen bin ich bei einem neuen Hoster. Soweit ich es bis jetzt beurteilen kann hat sich nichts verändert, nichts fehlt oder ist funktionsuntüchtig. Sollte an irgendeiner Stelle ein Problem auftauchen so teilt mir dieses doch bitte umgehend mit. Schreibt mir einfach eine eMail an info@auferstandenausruinen.de.
Was gibt es sonst neues?!
In erster Linie gibt es viel mehr Platz; um genau zu sein das 10fache! Der Webspace ist nun statt 2,5 GB gigantische 25 GB gross und auch die Geschwindigkeit der Website dürfte sich ein wenig erhöht haben. Ihr dürft euch also auf viele neue alte Sachen freuen. Für mich persönlich wichtig ist, dass der neue Hoster grün ist. Der Server läuft mit Ökostrom aus 100% Wasserkraft und selbst beim eingesetzten Löschmittel wurde auf Umweltverträglichkeit und Rückstandsfreiheit geachtet, so dass selbst im Falle eines Brandes für eine schonende Löschung mit möglichst geringer Beeinträchtigung der Hardware gesorgt ist.
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Zusätzlich habe ich die Seite “Vogelspinnen” komplett neu gestaltet. Die Seite heisst nun “Weltschmerz” und beeinhaltet diverse Gedanken zu mir, unserem Planeten, Tieren, der Natur und dem Menschen. Ganz am Ende findet ihr die Fotogalerien meiner Vogelspinnen.
Ausblick: Trabbis und LKWs
Gefunden nur durch “Luftbildschrubben”. Hier wurden Autos gewartet. Nun rotten hier 2 Trabbis und 2 LKW und ein Haufen Schrott vor sich hin. Ich werde erst gute Fotos machen, wenn die Vegetation spannendere Motive verspricht.

Confronting Our Culture of Cruelty and Death – Commentary by Captain Paul Watson


Das Jahr ist noch jung. Dennoch ist etwas passiert was ich nicht unkommentiert lassen kann. Baby-Delfin stirbt nach Selfie-Marathon mit Touristen. Ich bin im Moment selber zu wütend auf die Menschheit, dass ich jemanden, den ich in allerhöchstem Masse respektiere, diesen Fall kommentieren lassen möchte. Paul Watson, den Vater der Sea Shepherds.
Commentary by Captain Paul Watson (Sea Shepherd Conservation Society)
Yesterday I scribbled an angry rant [on facebook] about the killing of an endangered Franciscana dolphin in Argentina. It reached 2.5 million people with 14,00 shares, 15,000 likes and 4,500 comments. People were angry and rightfully so. These things make me exceedingly angry.
The incident happened in Argentina but it is not a reflection of all Argentinians. Dolphins are abused, tortured and killed in countries around the world by ignorant people seemingly devoid of empathy and compassion. Routinely we hear these horror stories from Peru, the Solomon Islands, the Caribbean islands, from Japan and Denmark, the North America, Africa, Asia and many other places.
Ignorance does not have a nationality.
It was gratifying to see that groups in Argentina like Fundacion Vida Silvestre and Sea Shepherd Argentina have spoken up about this. Compassionate Argentinians are as angry as compassionate people everywhere else around the world. Every nationality has something enshrined in their culture that is a cause for embarrassment to the compassionate citizens of each country.
As a Canadian I am ashamed of the slaughter of seals and wolves. Compassionate citizens of France must fight the perversion of foie gras. In Spain it is the bullfight, in Britain, the fox hunt. Everywhere it is something as if there is a need for a nationalistic unleashing of ritualistic sacrifice, a means for the weak to feel strong, for the stifling of doubts of inferiority with acts that bestow feelings of superiority.
For example, a Canadian sealer kills a seal and justifies it as a means of making an income but how does this translate into Canadians across the nation who have never seen a seal supporting the slaughter of seals. Their justification is that they view the killing of seals as their nationalistic ritual of slaughter. They don’t kill the seal themselves but they support the killing of seals as a definition of national identity. It is a form of animal sacrifice to strengthen their confused sense of who they are.
The Faroese actually view the killing of Pilot whales and dolphins as their definition of being Faroese. They do not kill for profit. They kill because the killing is enshrined within the way they view themselves. Borders are artificial. Abstract boundaries that do not contain cruelty, arrogance and the ignorance of humanity.
The evolution of social consciousness is a slow process. The abolition of slavery in most places, the rights of women in most places, children’s rights, civil rights, human rights and now rights for animals and rights for nature.
It has always been a showdown between compassion and cruelty, between ignorance and arrogance and between empathy and psychopathic behavior. In many ways it a battle between good and evil and complicated by those who twist the concept of doing good towards justifying killing and torture.
Socrates said that a man cannot knowingly commit evil. What he meant is that all evil acts must be justified in the mind of the person committing the act. A serial killer justifies his killings as do soldiers, hunters, and people who simply eat bacon. It depends upon the definition of evil held by each person.
Humans have an incredible capacity for justifying cruelty and killing. I believe that all humans are born with empathy but as they are raised and “educated” they discover they have a switch that can turn off empathy and replace it with justification.
The most common form of justification is simply denial or willful ignorance. Others construct rationalizations. Like “we had to torture the man in order to protect the common good” or “I shot the lion because I am a conservationist.”
I believe that evil can be easily defined although that definition is of course subject to justifications. In short, evil is the infliction of pain, suffering, misery and death against any living sentient being. The act is evil independent if the act is intentional or committed out of willful ignorance.
Killing a human being is murder, but so is killing an animal. In my mind killing can not be justified. The justification for killing animals is to eat them, for amusement, or because we consider them competition or pests.
In order to pull a dolphin from the sea and to physically abuse and stress the animal is an example of willful ignorance and a lack of empathy. The very idea that the dolphin was a self aware, sentient, intelligent being that experiences stress, pain and emotional trauma was simply denied willfully.
Every person in the picture who is handling the body and posing with smiles for selfies is an example of such willful denial. They should be embarrassed and ashamed but that emotional reaction would imply guilt and force them to view what they did as evil. And thus they simply continue to deny they did wrong.
It is the exact same response of people who go to dolphinariums to watch dolphins perform tricks for their amusement. They have to justify what they have done and so they deny that the dolphins are enslaved and that they suffer. They disconnect from the link between the slaughter of dolphins in Taiji for example and the dolphin performing tricks for their amusement.
This was the exact attitude when some people owned slaves. They justified it through religious babble, demonization or the vanity of superiority. People who campaigned to abolish slavery were dismissed as anti-social, anti-Christian or anti-establishment.
The enslavement of people and the enslavement of animals is actually the same thing. It is the concept of enslavement that unites both. The murder of people and the murder of animals is the same thing. It is the definition of murder that justifies the killing of non-humans and in times of war, that justification is extended to other humans.
If we look at the picture of this Faroese boy holding a Pilot whale fetus that was ripped from the womb of its mother we can see that there is no sign of empathy. He is proudly smiling and the reason for this is that he has been conditioned to deny the fact that the whales have emotional feelings, that they think, they are self aware, that they have rights. There is this smug look of superiority on his face, all the more disturbing because of what we would consider the innocence of his age. His hands and clothing are smeared with blood as he stands in a pool of blood like a resurrected Damien trying to seek favor and admiration from his father and thus the sins of the father are passed down and evil is sanctified with arrogance, a proclamation that we are superior, and like gods we decide what lives and what dies.
Is the boy committing an evil act. I believe he is. Is the boy actually an evil human being? Not entirely because his behavior has been conditioned by his family and the society he was raised in. He is a participant in an evil act where said evil act is sanctified by the attitudes of the culture he lives within. There is always of course a path to redemption through self awareness and atonement.
When the Aztec priests cut off the heads of children and ripped out their beating hearts they did not see themselves as committing evil. They saw themselves as serving their God for the good of their people. Like in the Faroes it is simply a justification for evil.
Condemning people like those on the Argentine beach or the Faroese boy in the pool of blood is easy, especially when responding with anger and sometimes it is a practical strategy for raising awareness of the act of evil itself but it is far more constructive to work towards educating people to cultivate empathy and compassion within themselves.
In my anger yesterday I dismissed the selfie taking dolphin killers as horrific human beings and I don’t apologize for that. My reaction was one of legitimate anger but today this vicious act only motivates me to continue to do all that we can to defend the lives of dolphins and whales everywhere. Thus we will encourage the government of Argentina to work towards stricter protective measures.
At this very moment Sea Shepherd has two vessels in the Sea of Cortez working in partnership with the Mexican Navy to defend the Vaquita the smallest and most endangered dolphin species on the planet. And we are making progress, confiscating illegally set gill nets and keeping poachers out of the Vaquita refuge.
And we are continuing to oppose the killing of Pilot whales in the Faroes, dolphins in Japan, whales in the Southern Ocean and in many other areas of the world where marine species are persecuted and killed.
But it is not the nationality of the people that is the problem. It is the attitude of people everywhere because everywhere we can go we will find compassionate people working to defend life and people devoid of empathy trying to extinguish life.
Finally in response to my posting yesterday I received many irate comments from people saying what about the chickens, the pigs, the cows etc. This is puzzling to me because I was posting in response to a specific incident namely the killing of a dolphin on an Argentinian beach and that incident had nothing to do with chickens or pigs.
As a marine wildlife conservationist I don’t go to farm rights social network sites to say, “hey what about the dolphins or the seals.” I find this sort of thing to be very disrespectful. And even more so when it is a fact that all Sea Shepherd ships are vegan vessels and have been for many years.
And one of the things I have learned throughout the years is the best way to promote veganism is by example and not by proselytizing. People do not have to be vegan to volunteer as crew but they must agree to be vegan while on the ships and this experience alone has resulted in people adapting a vegan diet because they have learned that not only is it ethical, it is healthier and better for the environment.
During my lifetime I have seen whalers become whale defenders, trappers become animal protectors, ranchers become vegan, bull fighters who have dropped their capes, hunters who have retired their guns, sealers who have renounced their clubs and many other cases of people rediscovering the empathy in their hearts and realizing that dropping the justifications leads to a more ethical and enlightened life.
Übersetzung:
Gestern schrieb ich eine wütende Tirade [auf Facebook] über die Tötung eines gefährdeten Franciscana Delphins. Sie erreichte 2,5 Millionen Menschen wurde 1.400 geteilt, 15.000 mal geliked und erhielt 4.500 Kommentare. Die Leute waren wütend und das zu Recht. Diese Dinge machen mich sehr wütend.
Der Vorfall ereignete sich in Argentinien, jedoch ist es nicht das Spiegelbild aller Argentinier. Delfine werden in Ländern auf der ganzen Welt missbraucht, gefoltert und von unwissenden Menschen, die scheinbar frei von Empathie und Mitleid sind, getötet. Routinemäßig hören wir diese Horrorgeschichten aus Peru, den Salomonen, die Inseln der Karibik, aus Japan und Dänemark, Nordamerika, Afrika, Asien und vielen anderen Orten.
Ignoranz hat keine Nationalität.
Es war erfreulich zu sehen, dass Gruppen in Argentinien wie Fundacion Vida Silvestre und Sea Shepherd Argentinien darüber gesprochen haben. Mitfühlende Argentinier sind so wütend wie mitfühlende Menschen überall auf der ganzen Welt. Jede Nationalität hat etwas in ihrer Kultur verankert, das eine Ursache für die Verlegenheit der mitfühlende Bürger eines jeden Landes ist.
Als Kanadier bin ich von der Schlachtung von Robben und Wölfe beschämt. Mitfühlende französische Bürger müssen gegen die Perversion der Stopfleberprodunktion kämpfen. In Spanien ist es der Stierkampf, in Großbritannien die Fuchsjagd. Überall ist es so, als ob es eine Notwendigkeit für eine nationalistische Entfesselung der rituellen Opfer gäbe, ein Mittel für die Schwachen sich stark zu fühlen, für die Unterdrückung der Zweifel der Unterlegenheit mit Handlungen, die Gefühle von Überlegenheit verleihen.
Zum Beispiel tötet ein kanadische Robbenjäger eine Robbe und rechtfertigt sie als ein Mittel, ein Einkommen zu erziehlen, aber wie überträgt man das auf die Kanadier in der ganzen Nation, die noch nie eine Robbe gesehen haben, die die Tötung von Robben unterstützt. Ihre Begründung ist, dass sie das Töten von Robben als nationalistisch Ritual des Schlachtens verstehen. Sie töten nicht selbst die Robbe, sondern unterstützen die Tötung von Robben als eine Definition der nationalen Identität. Es ist eine Form der Tieropfer um ihr verwirrte Ansicht ihrer selbst zu bestärken.
Die Färöer sehen tatsächlich das Töten von Grindwale und Delfine als ihre Definition von Färöern selbst. Sie töten nicht für Gewinne. Sie töten, weil das Töten in der Art, wie sie sich selbst sehen, verankert ist. Grenzen sind künstlich. Abstrakte Grenzen, die die Grausamkeit, die Arroganz und die Ignoranz der Menschheit nicht enthalten.
Die Entwicklung des gesellschaftlichen Bewusstseins ist ein langsamer Prozess. Die Abschaffung der Sklaverei in den meisten Orten, die Rechte der Frauen in den meisten Orten, Kinderrechte, Bürgerrechte, Menschenrechte und nun Rechte für Tiere und Rechte für die Natur.
Es war schon immer ein Showdown zwischen Mitgefühl und Grausamkeit, zwischen Ignoranz und Arroganz und zwischen Empathie und psychopathischem Verhalten. In vielerlei Hinsicht ist es ein Kampf zwischen Gut und Böse, verkompliziert von denen, die das Konzept gutes zu tun gegenüber dem Rechtfertigen von Tötung und Folter verdrehen.
Sokrates sagte, dass ein Mann nicht wissentlich Böses tun kann. Was er meinte, ist, dass alle bösen Taten in den Köpfen der Person die die Tat begangen haben, gerechtfertig werden. Ein Serienmörder rechtfertigt seine Morde ebenso wie Soldaten, Jäger oder Menschen, die einfach Speck essen. Es hängt von der Definition des Bösen der einzelnen Personen ab.
Die Menschen haben die unglaubliche Fähigkeit, Grausamkeit und das Töten zu rechtfertigen. Ich glaube, dass alle Menschen mit Empathie geboren sind, aber sobald sie aufwachsenb und “erzogen“ werden, entdecken sie, dass sie einen Schalter haben, der Empathie ausschalten kann und durch Rechtfertigung ersetzt.
Die häufigste Form der Rechtfertigung ist einfach Verweigerung oder vorsätzliche Ignoranz. Andere erschaffen Rationalisierungen. In etwa wie zu sagen „wir mussten den Mann quälen, um das Gemeinwohl zu schützen” oder „ich habe den Löwen erschossen, weil ich ein Naturschützer bin.”
Ich glaube, das Böse kann leicht definiert werden, obwohl diese Definition natürlich der Rechtfertigung unterliegt. Kurz gesagt, das Böse ist das Zufügung von Schmerzen, Leiden, Elend und Tod gegen jedes lebende empfindungsfähige Lebewesen. Das Gesetz ist bosheitsunabhängig, wenn die Tat vorsätzlich oder aus vorsätzlicher Ignoranz begangen worden ist.
Einen Menschen zu töten ist Mord, aber ein Tier zu töten ist es ebenso. In meinem Kopf kann Töten nicht gerechtfertigt werden kann. Die Rechtfertigung für das Töten von Tieren ist, sie zu essen, für Unterhaltung, für Wettbewerbe oder weil wir sie als Schädlinge betrachten.
Einen Delphin aus dem Meer zu ziehen, physisch zu missbrauchen und zu stressen ist ein Beispiel für vorsätzliche Ignoranz und einen Mangel an Empathie. Der Gedanke, dass der Delfin sich seiner selbst bewusst ist, ein fühlendes, intelligentes Wesen ist, das Stress, Schmerzen und emotionale Trauma erlebt, wurde einfach vorsätzlich abgetan.
Jede Person auf dem Bild, die den Leib herumreicht und mit einem Lächeln für selfies posiert ist ein Beispiel für eine solche vorsätzliche Verweigerung. Sie sollten verlegen und beschämt sein, aber so eine emotionale Reaktion würde Schuld implizieren und sie zwingen, zu sehen, wie böse sie handeln. Und so bleiben sie einfach dabei zu leugnen, sie hätten etwas falsch gemacht.
Es ist genau die gleiche Reaktion von Menschen, die in Delfinarien gehen um Delfine zu beobachten, wie sie Tricks für ihre Unterhaltung vollführen. Sie müssen rechtfertigen, was sie getan haben und damit leugnen, dass die Delfine versklavt werden und dass sie leiden. So trennen Sie zum Beispiel die Verbindung zwischen der Schlachtung von Delfinen in Taiji und dem Delphin der Tricks für ihre Unterhaltung durchführt.
Dies war die genaue Einstellung, der Leute die Sklaven besaßen. Sie rechtfertigten es durch religiöses Geplapper, Dämonisierung oder die Eitelkeit der Überlegenheit. Personen, die für Abschaffung der Sklaverei kämpften wurden als unsozial, antichristlich oder als Volksverräter diskriminiert.
Die Versklavung von Menschen und die Versklavung von Tieren ist eigentlich dasselbe. Es ist das Konzept der Versklavung, die beide verbindet. Die Ermordung von Menschen und der Mord an den Tieren ist dasselbe. Es ist die Definition von Mord, die das Töten von Nicht-Menschen und in Kriegszeiten das Töten von anderen Menschen rechtfertigt.
Wenn wir uns das Bild von diesem färöischen Jungen ansehen, der einen Grindwal Fötus hält, der aus dem Schoß seiner Mutter gerissen wurde, kann man sehen, dass da kein Zeichen von Empathie zu sehen ist. Er lächelt stolz, und der Grund dafür ist, dass er konditioniert wurde, die Tatsache zu leugnen, dass Wale emotionale Gefühle haben, dass sie denken, siech ihrer selbst bewusst sind und dass sie Rechte haben. Da ist dieser selbstgefälligen Blick der Überlegenheit auf seinem Gesicht, der umso beunruhigender ist, wenn wir die Unschuld seines Alters in Betracht ziehen würden. Seine Hände und Kleidung sind mit Blut verschmiert, als er in einer Blutlache steht wie ein wiederbelebter Damien, der versucht die Gunst und Bewunderung von seinem Vater zu bekommen und damit werden die Sünden des Vaters weitergegeben und das Böse wird mit Arroganz geheiligt, ein Aufruf, dass wir überlegen sind, und wie die Götter entscheiden, was lebt und was stirbt.
Begeht der Junge eine schlechte Tat? Ich glaube er tut es. Ist der Junge wirklich ein schlechter Mensch? Nicht ganz, weil sein Verhalten von seiner Familie Anlage und der Gesellschaft, in der er aufgewachsen ist konditioniert wurde. Er ist Teilnehmer an einer bösen Tat, wobei diese böse Tat von der Gesinnung der Kultur in der er lebt geheiligt wird. Es igibt jedoch immer einen Weg zur Erlösung durch Selbstbewusstsein und Sühne.
Als die aztekischen Priester die Köpfe der Kinder abgeschnitten und ihnen ihre schlagenden Herzen heraus rissen, sahen sie sich selbst nicht als bösartig an. Sie sahen sich selbst als Diener ihres Gottes zum Wohle des Volkes. Wie auf den Färöern ist es einfach eine Rechtfertigung für das Böse.
Menschen, wie diese auf einem argentinischen Strand oder den färörischen Junge in der Blutlache zu Verurteilung ist einfach, vor allem, wenn man mit Zorn reagieret aber manchmal ist es eine praktische Strategie wenn man das Bewusstsein für den Akt des Bösen selbst erhöht, und es ist bei weitem konstruktiver darauf einzuwirken, mit Aufklärung in den Menschen Empathie und Mitgefühl zu kultivieren.
In meinem Zorn gestern verurteilte ich die selfie-Delfinmörder als schrecklichen Menschen und ich entschuldige mich nicht dafür. Meine Reaktion war ein berechtigter Zorn aber heute motiviert mich diese bösartige Handlung alles zu tun, was wir können um überall das Leben der Delfine und Wale zu verteidigen. So werden wir die Regierung von Argentinien anhalten, sich strengere Schutzmaßnahmen auszuarbeiten.
In diesem Moment hat Sea Shepherd hat zwei Schiffe im Golf von Kalifornien und arbeitet in Partnerschaft mit der mexikanischen Marine zusammen um die Vaquita, die kleinste und am stärksten bedrohte Delfinarte auf dem Planeten zu verteidigen. Und wir machen Fortschritte, in dem wir illegale Stellnetzen beschlagnahmen und Wilderer aus der Vaquita Zuflucht fern halten.
Und wir werden weiterhin gegen das Töten von Grindwale auf den Färöern, Delfine in Japan, Wale im Südpolarmeer und in vielen anderen Regionen der Welt widersetzen, wo Meerestiere verfolgt und getötet.
Aber es ist nicht die Nationalität der Menschen, die das Problem ist. Es ist die Haltung der Menschen überall, wo wir hingehen können wir mitfühlende Menschen finden die daran arbeiten das Leben vor gefühllosen Menschen zu verteidigen, die das Leben ausrotten wollen.
Schließlich erhielt ich als Reaktionen zu meinem Posting gestern viele zornige Kommentare von Leuten die sagen, “was ist mit den Hühnern, Schweinen, Kühen usw. Das ist rätselhaft, weil ich auf einen bestimmten Vorfall, nämlich die Tötung eines Delphins auf einem argentinischen Strand, reagiere und dieser Vorfall mit Hühnern oder Schweinen nichts zu tun hat.
Als Meerestiere-Naturschützer gehe ich auch nicht auf Sozial-Network-Seite eines Bauernhofs und sage: “Hey was ist mit den Delphinen oder den Robben.” Ich finde diese Art und Weise sehr respektlos. Insbesondere, da es eine Tatsache ist, dass alle Schiffe von Sea Shepherd vegane Schiffe sind und es seit vielen Jahren sind.
Und eines der Dinge, die ich im Laufe der Jahre gelernt haben, der beste Weg, Veganismus voranzutreiben, ist durch Beispiel und nicht durch Missionierung. Menschen müssen nicht Veganer sein um sich zur Besatzung melden zu könneng, aber sie müssen sich verpflichten, sich vegan zu ernähren, während sie auf den Schiffen sind und diese Erfahrung allein hat dazu geführt, dass viele Menschen in eine vegane Ernährung wechselten, weil sie gelernt haben, dass es nicht nur ethischer, sondern auch gesünder und besser für die Umwelt ist.
Während meines Lebens habe ich gesehen, wie Walfänger Wal-Verteidiger wurden, Trapper Tierschützer wurden, Viehzüchter vegan wurden, Stierkämpfer ihre Umhänge fallen liessen, Jäger ihre Waffen abgaben, Robbenjäger ihre Knüppel wegwarfen und viele andere Fälle von Menschen, die ihre Empathie in ihren Herzen wiederentdeckten und realisierten, dass es zu einem ethischen und erleuchteten Leben führt.
Information: Der Server ist voll!

Es ist soweit liebe Leute. Der Bilder-Server ist voll bis oben hin.
Ich werde es in naher Zukunft angehen, entweder dem Server mehr Platz zu verabreichen oder aber ihn ganz zu wechseln.
So long… Phil…
Neue Fotos: LSB3
Anfang Februar 2016 wurden die zwei unittelbar vor dem Bunker stehenden schmucken, alten Stadthäuser abgerissen. Hier soll ein “Ärztehaus” mit Parkhaus entstehen. Der OP-Bunker soll das Fundament des Ärztehauses werden. Durch den Abriss wird nun erstmal der Blick auf die Ostseite des OP-Bunkers frei. Interessant ist das Gebäudeprofil, welches an ein dickes “T” erinnert. Eine Besichtigung wurde mit immer noch nicht erlaubt. Ich versucher mein Möglichstes, aber die Krankenhaus-Leitung ist irgendwie nicht an einer Fotodokumentation interessiert.
Historische Fotos: Kammerich Werke
Eine weitere alte Werksansicht aus dem Jahr 1959. Hier sieht man die maximale Werksausdehnung. Am hinteren rechten Rand erkennt man Hallen, die bei meinem Besuch bereits seit langer Zeit nicht mehr existierten.

Information: Abriss, Brände, Kameras, Menschen


Das Jahr 2016 beginnt direkt ein wenig schlimmer als das Jahr 2015 aufhörte.
Den Ruinen geht es an den Kragen. Seitdem ich mich mit dem fotografieren von Leerständen beschäftige, gab es immer wieder Objekte, denen ich längerfristig Aufmerksamkeit schenkte, da sie zu dem Zeitpunkt, an dem ich vorort war, entweder noch “zu abgeschlossen” waren, das Wetter zu schlecht war oder sie einfach noch nicht vollständig leer standen. Diese, aus einem historischen Blickwinkel oft sehr interessanten Objekte, habe ich über die Jahre beobachtet und versucht offizielle Besichtigungsmöglichkeiten auszuloten, was im Bielefelder Raum nicht wirklich gut funktioniert.
Einen grossen Bereich nahmen die britischen Kasernen in und um Bielefeld ein. Der Abzug der Besatzer war zeitlich definiert und der Plan war oft zwischen Abzug um Umnutzung die meist originalen Wehrmachtskasernen im Bilde festzuhalten. Meine Planungen wurden jedoch durch die akutelle Flüchtlings-Krise in Deutschland nahezu vollständig pulverisiert. Viele Kasernen haben direkt im Anschluss an den Abzug Flüchtlinge aufgenommen, so dass es keinen Leerstand gab. Dazu kommt die generell angespannte Stimmung und somit wurden mir auch keine Dokumentationen in Kasernen erlaubt, die bereits Flüchtlinge aufgenommen haben. Ich möchte den Flüchtlingen an dieser Stelle keine Schuld zuweisen, aber leider ist es eine Tatsache, dass die originale Bausubstanz enorm leidet, wenn Flüchtinge dort wohnen. Somit ist einiges undokumentiert verloren gegangen. Aber auch Ruinen, die nur eventuell als Flüchtlings-Wohnung in Frage kämen fallen wie die Fliegen. Immer mehr werden von rassistisch motivierten Menschen angezündet oder mit Hakenkreuzen beschmiert.
Die Flüchtlings-Situation spielt aber auch eine Rolle bei Leerständen, die eigentlich nicht als Wohnraum genutzt werden könnten. Mir fiel in letzter Zeit vermehrt ein zwanghaftes Umnutzungsverhalten auf. Viele seit Jahren leerstehenden Gebäude werden nahezu im Hauruck-Verfahren umgenutzt damit sie nicht von der Stand einverleibt und doch noch dem Flüchtlingszweck zugeführt werden. Sei es durch Umbau oder Abriss. Somit sind auch hier einige Ruinen, bei denen ich seit Jahren warte, dass das kleine Loch im Fenster durch Wind und Wetter gross genug für mich geworden ist, verloren gegangen.
Aber auch die alltägliche Illegalität nimmt drastisch zu wie man in einem aktuellen regionalen Fall sehen kann. Eine Gaststätte wird aufgegeben und da die Stadt kein Interesse am Erhalt historischer Bausubstanz hat wird direkt Hagedorn Bescheid gesagt. Doch sobald das erste Loch in der Wand und der erste Artikel dazu in der NW oder ein Bild in den regionalen Ubrex-Seiten auftaucht, steht kommen innerhalb von 24 Stunden die Kabeldiebe. So geschehen am Wochenende des 22. Januar 2016. In besagter Gaststätte wurde in einer Nacht 60 Kilo Kupferrohr gestohlen. Als zweites kommten dann direkt Menschen die dort illegal ihren Müll und Bauschutt abladen. Meist wird nun direkt eine Kamera aufgestellt und somit wird mir die letzte Möglichkeit der Foto-Dokumentation genommen. Im Falle der Ravensberger Eisenhütte hat mir dieses neumodisch-beschissene Benehmen sogar eine zugesagte Dokumentation versaut! Nochmal danke dafür!
Update: Zwei Wochen später brennt die leerstehende Gaststätte. Ohne Worte…!
Unterm Strich ist die Situation mehr als unbefriedigend und aus diesem Grunde wird es wohl nicht mehr ganz sooft neue Objekte zu sehen geben. Ich habe jedoch noch einige Pläne für interessante Objekte offen. Ihr dürft durchaus weiter auf meiner kleinen Seite stöbern.
Gehabt euch wohl… Phil…
Neues Objekt: Möbelfabrik “Dschungel”
Durch den Tip eines Bekannten entdeckte ich diese lokale Möbelfarbik. Die recht grosse Fabrik besteht im Wesentlichen aus zwei grossen Hallen und einem Betriebsgebäude mit Garagen und einem Turm. Sie dürfte seit Ender der 90er Jahre nicht mehr genutzt werden. Durch die Lage zwischen zwei Wohnhäusern sind Vandalen und Diebe bis jetzt verngeblieben. Durch die kaputten Fenster erkennt man einen kleinen Dschungel im Inneren.

Neues Objekt: Drahtwarenfabrik
Seit vielen Jahren beobachte ich dieses alte Schmuckstück. Diese alteingessessene lokale Drahtwarenfabrik fertigte unter anderem Sechseck- und Viereck-Drahtgeflechte, Zaunpfähle, Zauntüren und Tore. Ein Blick ins Innere blieb mir bis jetzt verwehrt und wahrscheinlich wird auch diese alte Fabrik dieses Jahr abgerissen.
Nähere Informationen sind nicht vorhanden








