Neue Fotos: Theraphosa blondi

Meine dicke Dame erstrahlt in neuer Pracht. Die Wachstumsschübe sind heute nicht mehr so enorm, immerhin ist die Dame schon 10 Jahre alt! Aber nichtsdestotrotz hat sie eine beachtliche Grösse erreicht.

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25.10.2014 – Stuttgart – Grossdemo gegen Tierversuche

Es gibt Dinge, die gesagt werden müssen!
Es gibt Dinge, die getan werden müssen!

Treffpunkt: Schlossplatz (am Fahnenrondell)
Zeit: 14:00 – 17:00 Uhr

Hintergrund:
SOKO Tierschutz e.V. deckte das Leid der Affen im Tübinger MPI auf:
https://www.soko-tierschutz.org/de/tierversuche-tuebingen.html

Die Regierung, die Grünen und die Überwachungsbehörde zeigen wenig Interesse an der Aufklärung und einem Ende des Tierleids.
Wir fordern ein Ende der Versuche, die Verhinderung eines neuen Affenlabors des MPI und den Stopp der Primatenimporte!

Einen Eindruck der letzten starken Demo + Zusammenfassung findet ihr hier:
http://www.youtube.com/watch?v=u8XmsYT4BTM

In Stuttgart werden wir zusammen ein Zeichen für Stella und alle anderen Versuchstiere setzen! Diese Grausamkeiten an denkenden, fühlenden, sensiblen Wesen sind absolut unakzeptierbar! Das Leiden der Affen in dieser Folterkammer hat meine Leben verändert; mir die Augen geöffnet! Die Tatsache, dass diese Undercoveraufklärung der MPI-Folter nur die Spitze des Eisberges sind schmerzt mich jeden Tag aufs neue!

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Neues Objekt: Hexenhaus

Fast malerisch liegt mitten im nirgendwo auf einem Felde dieses schmucke Hexenhaus. Ein recht altes Fachwerkhaus mit einigen Schuppen. Der heile Schein mag trügen, was von aussen gut aussieht ist innen komplett zerstört. Es wirkt als habe jemand mit einer Entkernung zwecks Restaurierung begonnen und mittendrin aufgegeben. Des Nachts hört man hier desöfteren seltsames Hundejaulen obwohl nichts zu sehen ist.

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Neue Fotos: Kühlturm

Ein paar Details. Ein paar bessere Fotos bei besserem Wetter.

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Neues Objekt: Deckungsgraben “T”

Diesen kleinen Deckungsgraben aus dem 2.Weltkrieg fand ich in einer dänischen Hafenstadt. Durch einen Spalt erkennt man eine Metalltür. Ein Betreten war nicht möglich. Nähere Informationen sind nicht vorhanden.

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Neues Objekt: Munitonsdepot

Dieses grosse Depot zur Munitionslagerung wurde von den britischen Besatzern errichtet. Hier befinden sich 36 grosse Bunker. Die Anlage liegt seit einigen Jahren brach. Das Bauvorhaben wurde 1983 freigegeben.

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Neues Objekt: Bergwerk “Q”

Ein wahres Schmuckstück. Gründung des Bergwerkes war das Jahr 1934. Geschlossen wurde das Werk im Jahre 2002.
Nähere Informationen werden nicht gemacht.

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Neues Objekt: Tatra 138 CL Flugfeldtankwagen

Der Tatra-Tankwagen wurde auf allen Flugplätzen zur Betankung der Flugzeuge eingesetzt, insbesondere wenn die stationäre Tankanlage nicht verfügbar war. Er hat ein Fassungsvermögen von 11.000 Liter.

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Neues Objekt: Hotel und Restaurant

Diese Hotel und Restaurant war ein traditionsreiches Wirtshaus und eins der ältesten Gebäude der Gegend. Es wurde 1828 als verputzter Steinbau errichtet, Fenster und Eingangstür sind mit Sandstein eingefasst. Die Türeinfassung ist links und rechts mit stilisierten Lilienornamenten verziert, über dem Eingang ist die Jahreszahl 1828 eingemeißelt. Desweiteren ist es ein Ensemble aus alt und neu. Der Hotelanbau wurde im zuge der 80er Jahre erneuert. Im Gartenbereich gab es früher einen grossen Brunnen aus dem eine Quelle sprudelte, die laut Volksmund heilende Kräfte hatte.

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Vor der eigenen Haustüre kehren!

Samstag, 11. Oktober um 15:00 Uhr
Niedernstraße Bielefeld

Der Pelzhandel wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern aufgrund der Missachtung von Tierschutz, Arbeitsschutz und Umweltschutz abgelehnt. Um die breite Ablehnung zu demonstrieren, läd das Aktionsbündnis Bielefeld Pelzfrei Bürgerinnen und Bürger diesseits und jenseits der Stadtgrenze ein, ihren Unmut mit einer unübersehbaren Protestversammlung deutlich zu machen.

Die Menschenkette als Hauptveranstaltung des Tages beginnt um 15:00 Uhr und dauert bis 17:00 Uhr. Treff- und Sammelpunkt ist um 14:30 Uhr die Niedernstraße 8. Von 13:30 – 18:00 Uhr stehen darüber hinaus Infostände am Jahnplatz und gegenüber Brooks.

Das Ziel dieser sowie der folgenden Veranstaltungen im Winter 14/15 ist die Fortführung des Dialogs mit den Geschftsführern der pelzverkaufenden Bielefelder Modehäuser. Damit die Unternehmerinnen und Unternehmer aber überhaupt weiterhin mit uns sprechen wollen, müssen wir auffallen – und dazu brauchen wir Euch als Unterstützung!

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Demo gegen LPT am 11.10.2014 in Hamburg

Es bewegt sich was in Deutschland!

Der Druck auf Tierversuchslabore wie das MPI-Tübingen, Covance-Münster und das LPI-Hamburg bleibt stabil!

Aufruf zur überregionalen Demo gegen LPT (Laboratorium für Pharmakologie und Toxikologie) am 11.10.2014 in Hamburg.
12:00 – Neugrabener Martkplatz (Nahe S-Bahnhof Neugraben)

Seit 2013 haben sich die Proteste gegen das Unternehmen und seine mörderische Praxis intensiviert. Die Kampagne LPT-Schließen organisiert regelmäßige Demos und ist durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Stadtteil Neugraben, wo der LPT-Hauptsitz liegt, aktiv. Viele weitere Aktivist*innen und Initiativen demonstrieren ebenfalls vor den Toren der Versuchslabore. Kaum eine Woche vergeht, in der LPT nicht mit dem vehementen Protest von Tierversuchsgegner*innen und Tierrechtler*innen konfrontiert ist, regelmäßig berichten Medien über die Versuche. Diesen Druck werden wir aufrecht erhalten. Mit entschlossenen Protesten werden wir unmissverständlich zum Ausdruck bringen: Solange es Tierversuche gibt und solange Tiere durch Menschen genutzt werden, werden wir für die Freiheit der Tiere kämpfen.

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Neue Fotos: Poecilotheria regalis

Frisch gehäutet präsentiert sich meine alte Dame in ihrer ganzen Pracht!

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Neues Objekt: Garnisonsschiessstand

Diese enormen Erdwälle gehörten zu einem Schiessstand der lokalen Garnison. Er dürfte im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts entstanden sein. Heute findet man noch sieben Erdwälle, die 6 Schiessbahnen auf gut 150 Metern Länge bilden. Nähere Informationen sind nicht vorhanden.

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Neues Objekt: Dorfschule

Dieses schmucke Zweifamilienhaus wurde 1939 als Dorfschule errichtet. Nach wechselvollen Zeiten wurde es zuletzt als Wohnhaus genutzt. Es befindet sich auf einem grossen naturgeschützten Grundstück, welches allmählich wundervoll zuwächst. Seit nun fast genau 2 Jahren steht es leer.

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Neues Objekt: Mehrfamilienhaus

Dies ist ein Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1914. Es ist unterkellert und mit einer Gaszentralheizung inkl. zentraler Warmwasserversorgung ausgestattet. Die Kunststofffenster wurden 1982 eingebaut. Das Dach sowie die Fassade wurden 1988 erneuert. Nähere Informationen wird es nicht geben. Es ist halt nur ein Wohnhaus ohne nennenswerte Geschichte.

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Neue Fotos: Viehzuchtbetrieb

Dieses vergessene Schmuckstück werde ich ab jetzt öfter besuchen.
Als erstes ein paar weitere Details.

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Neue Objekte: Alte Bauernhäuser

Um den Kritikern entgegenzukommen: Dies hier ist und bleibt eine Seite für Regionalgeschichte und Ruinen.
Es wird keinen Wechsel zur Politik geben. Es gibt nur gewissen Dinge die auch ich mal laut sagen muss.

Hier nun zwei neue (alte) Bauernhäuser, die ich in meinem Archiv gefunden habe:

Diese Bauernhaus liegt versteckt zwischen Bäumen direkt an einer belebten Kreuzung. Es hat den Anschein als wäre vor Jahren mit einer Renovierung begonnen worden, die jedoch nicht zu ende geführt wurde. Nähere Informationen sind nicht vorhanden. Die Fotos sind bereits über 6 Jahre alt und daher von minderer Qualität.

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Das Zweite ist hübsches schrottreifes kleines Bauernhausduo. Im Inneren sieht es aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Nähere Informationen sind nicht vorhanden. Die Fotos sind bereits über 6 Jahre alt und daher von minderer Qualität.

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Neues Objekt: Angelsee

An einem trüben verregneten Abend fand ich die Reste einer kleinen Angelanlage. Es gab hier einen kleinen Steg und zwei Holzhütten, die mittlerweile in sich zusammengebrochen sind. Der See gehört zu einem weitläufigen Gutshofgelände. Nähere Informationen sind nicht vorhanden.

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2. Großdemo gegen Tierversuche – MPI Affen retten!

Kein Vergessen! Gegen die Ignoranz der Politiker. Für Stella und alle Labortiere!

Samstag, 25. Oktober
14:00 – 17:00
Stuttgart

Zweite Großdemo gegen die grausamen Tierversuche an den Primaten im Max-Planck-Institut Tübingen. SOKO Tierschutz deckte das Leid der Tiere nach einer 6 1/2 Monate undercover Recherche auf. Die Regierung, die Grünen und die Überwachungsbehörde zeigen wenig Interesse an Aufklärung und einem Ende des Tierleids. Wir fordern ein Ende der Versuche, die Verhinderung eines neuen Affenlabors des MPI und den Stopp der Primatenimporte.

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Neben der Spur

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https://www.auferstandenausruinen.de/wp/wp-content/gallery/ubersichtsbilder/neben_der_spur.png

Ihr habt euch sicherlich schon über den harten politischen Einschnitt zwischen all den Ruinen auf meiner Seite gewundert.

Die Missstände am Max-Planck-Institut in Tübingen, die durch einen Undercover-Mitarbeiter der SOKO-Tierschutz aufgedeckt und vor etwa einer Woche bei SternTV veröffentlicht wurden hat meinen Seelenfrieden schwer erschüttert. Zuerst war ich traurig, wütend aber doch nahezu ohmächtig als ich die Aufnahmen sah. Die “Grundlagenforschung” kannte ich bis dato nicht. Das letzte Mal, dass ich bewusst etwas über Tierversuche hörte war so weit ich mich erinnere Mitte der Neunziger und betraf wiederlichste Tierversuche für die Kosmetikindustrie. Doch auch diese Missstände waren nach kurzer Zeit aus meinen jungen Gedanken verschwunden.

Die Enthüllungen der SOKO-Tierschutz sind für mich die reinste Schocktherapie. Mich trifft die Tatsache, dass es “ziellose Forschungen”, Grundlagenforschung gibt sehr hart. Ich kann mich mit vielen Themen die Tiere in Bezug auf Menschen betreffen arrangieren, bzw. ich schaffe es nicht alles einfach zu verteufeln. Ich bin selber Fleischesser und -geniesser. Die Probleme mit Massentierhaltung sind mir bewusst, aber da ich verstehe wie der Konsum von Fleisch in der Gesellschaft verankert ist, werde ich niemanden pauschal schlecht machen. Jedes Konsumverhalten hat viele Einflüsse und Gründe. Da bin ich Realist. Ich sehe es jetzt an mir wie blind man sein kann!

“Grundlagenfroschung” jedoch ist ganz klar Folter und Mord ohne jegliche Berechtigung.

Seit mehr als einer Woche bin ich total neben der Spur. Nach der ersten SternTV-Reportage konnte ich einige Nächte nicht wirklich schlafen. Wenn ich die Augen zumachte sah ich die MPI-Affen, die Panik, die Angst in ihren Augen. Einige Tage war das Bild von Stella direkt da wenn ich morgens die Augen aufmachte. Ich erzählte es einigen meiner Bekannten und meiner Familie, doch es viel mir schwer. Sobald mein Kopf begann zu arbeiten , schossen mir die Tränen in die Augen. Das ist jetzt auch noch so. Mein Herz schreit “fahr dahin und zünde den Laden an”. Doch mein Verstand weiss es besser. Er weiss um meine Hilflosigkeit. Radikal werden ist auch keine Lösung.

Im Grunde bin ich vor meiner eigenen Ahnungslosigkeit sehr erschrocken. Die Konsequenz für mich bestand darin, die 36 ahnungslosen Jahre, die ich auf diesem Planeten bin zu beenden und mich zu informieren. Ich war schon immer auf der Seite der Natur und der Tiere. Als Misanthrop ist es Bestandteil von mir. Und so fing ich an mich zu informieren…

Über die Grundlagenforschung ging ich über zu Tierversuche im allgemeinen. Es war der berühmte “Stich ins Bienennest”, denn was ich seit dem sehe ist der blanke Horror. Der moderne Mensch, die moderne Gesellschaft (ich definiere damit die Generationen nach dem 2.Weltkrieg) hat ihr ohnehin schon zu hohes Konsumverhalten auf dem Rücken der Natur und der Tiere aufgebaut. Geht man ins Detail wird klar für welche Dinge “des alltäglichen Gebrauchs” Tiere geschändet und gefoltert werden. Alles im Detail widerzugeben spränge den Rahmen, desshalb hier ein Beispiel:

Noch vor etwa 40 Jahren beinhaltete eine Zigarette im Wesentlichen einfach nur Tabak. Inzwischen ist es jedoch zur gängigen Praxis geworden, dem Tabak einen regelrechten Chemie-Cocktail beizufügen. Zusatzstoffe wie Zucker, Glykol, Kakao und hunderte weitere werden jedoch durch den Verglimmungsprozess beim Rauchen chemisch verändert, was zur Erzeugung einer Vielzahl von giftigen und sogar Krebs erregenden Substanzen führt.

Alleine durch den Verzicht auf all diese Zusatzstoffe könnte die Schädlichkeit des Rauchens verringert werden.
Für diese Erkenntnis – die von der Tabakindustrie jedoch geflissentlich ignoriert wird – müsste nicht ein einziges Tier sein Leben opfern.

Die diesbezüglich bekannten Tierversuchsmethoden sind ziemlich haarsträubend. So wird auf indymedia.org beschrieben:

„Beispielsweise wird Hunden durch ein Loch in der Kehle über Monate hinweg konzentrierter Zigarettenrauch in die Lunge transportiert, um Langzeitfolgen des Rauchens zu untersuchen. Um auch die Auswirkungen auf die Sexualität zu analysieren, werden zusätzlich Elektroden in die Penisse der Hunde eingeführt. Föten schwangerer Affen werden mit Nikotin vergiftet, um sie dann kurz nach der Geburt zu töten und ihre Lungen zu untersuchen. Bei anderen Versuchen mit Affen werden sie auf Stühlen fixiert und die Wirkung von Nikotin auf ihre Atmung untersucht. Aber auch andere Tiere wie Ratten und Mäuse müssen den Rauch inhalieren. Dafür bekommen sie Masken aufgesetzt, die sie zwingen, permanent zu “rauchen”.

Wie unlängst vom Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” berichtet, sterben alleine im Philip-Morris-Labor in der belgischen Stadt Leuven jedes Jahr bis zu 6.000 Tiere in den Labors, für angeblich wissenschaftliche Versuche. Doch selbst diese horrende Zahl ist dem international agierenden Tabakkonzern noch nicht genug. Die Zahl der Tierversuche soll noch gesteigert werden.
Quelle: www.animalsliberty.de

So etwas verdeutlicht die abstrakten und absolut unsinnigen Gräueltaten an Tieren. Die Website www.animalsliberty.de von der das Zitat stammt öffnete mir weiter die Augen. Ganz nach dem Motto “Der Verbraucher hat die Macht” wurde hier mit “wer macht was?” eine Datenbank ins Leben gerufen, die den Verbrauchern Auskunft darüber gibt, welche Unternehmen hinter den Produkten, die wir tagtäglich konsumieren, stecken – und ob diese Unternehmen aufgrund von Tierquälereien im Visier einer Boykottkampagne stehen. Auch werden zu den zu boykottierenden Produkten auch Alternativen aufgezeigt.

Im Grunde bin ich kein Konsummensch. Ich esse selten Fleisch und wenn dann kein billiges; meine Kleidung ist stabil und funktional und muss selten neu gekauft werden, benutze keine Medikamente, so dass ich selbst von mir dachte, mit meinem Konsumverhalten nicht zuviel Unwelt zu vernichten. Das war ein Irrtum. Produkte, die ich seit Jahr und Tag verwende unterstützen Konzerne und Firmen die Fauna und Flora aufs schlimmste vergewaltigen. Interessanterweise vorne immer “zum Wohle des Menschen” obwohl es hintenrum sehr schlecht für Menschen ist, da wir unsere eigene Lebensgrundlage zerstören.

Im Grunde konnte ich nach diesen Augenöffnern einige Tage fast gar nichts essen. Schuld kam in mir hoch. Hilflosigkeit. Wie gesagt bin ich Fleischesser aber ich kann es nicht essen wenn ich sehe wie Tiere bei lebendigem Leibe für mein Steak aufgeschlitzt werden. Vegetarismus oder gar Veganismus waren für mich nie akzeptable Wege, weil mir die geschmackliche Vielfalt durch Tierprodukte fehlt. Ich war noch nie Gemüsefreund. Und doch bin ich Idealist, oder eher ein idealistischer Realist. Von daher werde ich wohl nie sagen “Fleisch nein danke”, aber eine der ersten wirklichen Konsequenzen für mich ist, dass ich wissen muss wo das Fleisch herkommt und was dort für Zustände herrschen, ansonsten esse ich es nicht. Gerade bei Milcherzeugnissen wie Käse wird es sehr hart für mich. Die Ungewissheit wie es den Milchkühen geht ist durch fehlende Transparenz schwer auszumerzen. An den Lebensmitteln als solche ändert alles für mich nichts, Fleisch an sich werde ich immer mögen. Aber wenn Tiere dafür gefoltert worden sind ist es, als wäre das Fleisch vergiftet und vergiftete Dinge esse ich eben nicht. Die nächsten Tage werde ich alle lokalen Bauernhöfe abklappern und schauen wo ich in Zukunft Produkte bekomme die in meinen Augen unbedenklich sind. Sollte es sich jedoch herausstellen, dass es nie wirklich unbedenklich ist, ist der Veganismus für mich nur noch Formsache. Auch wenn mich fleischlos geschmacklich nicht glücklich machen wird werde ich mich damit arrangieren.

Ausserdem werde ich die SOKO-Tierschutz in irgendeiner Form unterstützen, mich bei Animal’s Liberty eintragen und an Aktionen und Demos teilnehmen die in meiner Reichweite sind. Es scheint aber, dass egal was ich anstrebe, mein Gewissen sich nicht beruhigen wird. Im Moment ist mir meine Frau ein grosse Stütze. Sie fängt meine immer wieder aufflammende Traurigkeit und Hilflosigkeit auf und unterstützt die Richtung, die mein Konsumverhalten im Moment einschlägt.

Dennoch ist mein Herz gebrochen. Die Affen des MPI werden immer in meinem Kopf sein.

Für Stella!

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