Am Bau dieser MUNA waren damals namhafte Firmen beteiligt. Zur Bewältigung der riesigen Erdmassen waren zwei Dampfbagger im Einsatz. Zudem unterhielt eine Firma auf dem etwa 680 ha großen MUNA-Gelände zum Transport von Baumaterialien und Abraum eine weitverzweigte, zweigleisige Schmalspurbahn. Richtfest wurde am 27.06.1936 unter Beteiligung höherer Offiziere aus Berlin und dem Luftwaffenmusikkorps aus Münster gefeiert. Ab 1939 wurde die erste Abwurfmunition eingelagert.
Neues Objekt: Fischrestaurant
Neues Objekt: Bauernhaus “L”
Direkt an einer Landstrasse liegt dieses grosse Bruchsteinbauernhaus. Einige Wohnwagen, Autoteile und diverse Gerätschaften liegen hier herum. Das Gebäude selbst ist zugemauert. Früher wurden hier Autos gewartet.
Neue Fotos: Abriss Bundeswehrkrankenhaus
Der Abriss des Bundeswehrkankenhauses hat begonnen. Die Baracken sind schon fast komplett entfernt. Nachdem die Hauptgebäude entkernt wurden werden auch sie folgen. Hier entstehen auf einem Areal von vier Hektar Größe Mehrfamilienhäuser, Stadtville, ein Pflegeheim sowie Betreutem Wohnen damit ein Generationenmix in unmittelbarer Stadtnähe auf dem Areal des Bundeswehrkrankenhauses entsteht.
Neues Objekt: Eimerkettenbagger
In einem verwunschenen Wäldchen, wo einst Torf gewonnen wurde, steht ein seltenes Industrierelikt – ein rostiger Eimerkettenbagger. Eimerkettenbagger sind kontinuierlich fördernde Klein- oder Grossbagger, die im Wasser- sowie im Tagebau eingesetzt werden. Grundprinzip eines Eimerkettenbaggers ist es, das Fördergut mit Eimern abzugraben, die an einer endlosen Kette befestigt sind.
Der Stand der Dinge
Es war einmal vor langer Zeit… als ich Gefallen an der Flucht aus dem Sumpf Bielefeld fand. In vielen überwucherten Ecken gab es verfallene Bauernhäuser, historische Industrieruinen, überwucherte Bunker und majestätische Villen, die mir ebendies ermöglichten. Eine kurze Zeit war es möglich in einen fremden Mikrokosmos einzutauchen, die Ruhe und die Abwesenheit von Menschen, die einem Urlaub gleichkommt, einzuatmen und den Kopf vom Wahnsinn des Alltags zu befreien. An viele dieser Erlebnisse denke ich ein wenig wehmütig zurück. Die Spannung “ungesehen” zu bleiben, keinen Laut von sich zugeben, an Stellen zu sein, wo seit Ewigkeiten keine Menschenseele war, zu sehen was sich hinter dem Bekannten verbarg, war mein Antrieb.
Doch diese Rückzugsorte in meiner Heimatstadt fallen wie die Fliegen. Die Reste der Bielefelder Industrie sind weggeschmolzen, überbaut und von Bielefeld assimiliert worden. Freizeitgewerbe, als “Schandflecke” gebranntmarkt, werden unter Zwang entfernt oder fangen “spontan” an zu brennen. Sogar zuvor genutzte historische Stätten stehen dem städtischen Geltungsbedürfnis im Wege und müssen durch “attraktive” Wohnblocks oder Aldi-Filialen ersetzt werden. Industriezeugnisse verwandeln sich in “Begegnunszentren” in denen einem mit Ablehnung begegnet wird. Anderen Zeitzeugen aus Beton wird die historische Wichtigkeit verwehrt, da die “Opferrolle der damaligen Nutzer” als unklar dargestellt wird. Sie werden nahezu verdammt und der gemeine Anwohner begrüsst den Umbau oder Abriss. Die sichtbare Geschichte Bielefelds schmilzt dahin. Sogar im Kleinen ist der Schwund sichtbar. Historische Laternen, Brücken, Mühlen, Bäder sind unwiederbringlich verloren.
Der Stadt entgleitet die historische Ruhe, wird vollgestopft mit Modernität, getarnt als “Restaurierung”. Das Wahrzeichen der Stadt, einst einer der wenigen offiziellen Plätze um die Hektik der Stadt abzulegen, wirkt sauber, modern, touristisch. Lange war ich nichtmehr dort. Für mich verliert sich die Stadt.
Spürbar…
Doch gerade jetzt braucht meine Heimat die verlorene Ruhe. Mehr als noch vor einigen Jahren. Das Verschwinden der Entspannung begünstigt den Verfall. Die Menschen werden schneller, lauter, eigensinniger. Die Ignoranz, das Miteinander nicht mit Respekt, Fairness und echter Toleranz zu garnieren, wächst spürbar. Man gerät in Situationen, die nicht klärbar zu sein scheinen und will man sich ausserhalb der eigenen Festung zurückziehen, fehlen die Orte. Dort klaffen Baugruben oder stehen stacheldrahtbewehrte Zäune. Anwohner tolerieren mich als Besucher nicht. Es wird die Exekutive gerufen, denn wer will schon, dass möglicherweise ein junger Mensch in der Ruine nebenan sein Leben verliert. Denn selbst im am wenigsten bekannten Leerstand der Stadt ist am Wochenende reger Durchgangsverkehr.
Wo finde ich meine Ruhe?
Ich will geniessen, auftanken, die Natur spüren oder einfach nur alleine durch den Wald streifen. Doch auch dort dreht sich der Wind, angefahren von Radfahrern oder beschimpft von Förstern, trifft man Geocacher, Sondengänger, Müllablader, wird verfolgt von Schrottdieben; es gibt keine Tiere zu entdecken wenn Horden von Joggern, Walkern, Kindergartengruppen durchs Unterholz marodieren. Ein Helfer ist nur das Wetter. Regnet es bleibt das hippe Bielefeld zu hause. Genau wie meine Kamera. Doch das Foto ist nicht meine treibende Kraft. Es war mein Werkzeug um andere teilhaben zu lassen. Das Werkzeug mutiert zum Fluch. Ich möchte informieren und lasse Fotos und Informationen Hand in Hand gehen. Doch fördere ich den Ruinentourismus mit jeder Information zu viel. Nach den letzten Veröffentlichungen tauchten diese Objekte in facebook-Galerien auf. Der Niedergang stieg daraufhin expotentiell an. Müll, Diebstahl, Vandalismus… als hätten zwielichtige Gestalten nur darauf gewartet dort einzudringen. Erschreckt musste ich meine Ziele überdenken, die Leichtigkeit und der Spass an der Sache bekam einen schalen Beigeschmack, die Kamera blieb zu hause. Doch der Blick durch den Sucher fehlte mir. Auch die fotografische Herausforderung abseits der Zivilisation verschaffte mir Entspannung. Es schärft den Blick, läd zum umschauen ein.
Ich musste erst in den dänischen Norden fahren um “es wieder zu fühlen”, um “runterzukommen”. Dort verdeutlichten sich allerdings auch die daheimgebliebenen Misstände erneut und frustriert betrat ich Wochen später wieder deutschen Boden. Empfangen wurde ich vom allbekannten, von einem Zustand den ich weiterhin als unbefriedigend empfinde.
Doch es gibt einen Silberstreif am Horizont…
Es gibt einen Menschen der mir Ruhe verschafft, mich unterstützt und leitet, zwei Fellviecher die jeden Spaziergang besonders machen. Zusammen lassen wir uns durch den urbanen Wahnsinn treiben, umspült vom Neid des Ottonormalmenschen… habe ich meinen Ruhepol immer bei mir und das macht mir das Leben lebenswert.
Ohne dich wär ich nich… ich liebe dich.
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Neues Objekt: Foldbjerg
Dies ist ein alter dänischer Bauernhof. Man kann sich in Dänemark nie sicher sein, ob es tatsächlich eine unbewohnte Ruine ist. Oft findet man Höfe, bei denen das vordere Haus wundervoll restauriert ist und im Hintergrund die Scheune zusammenkracht. Entweder haben diese Scheunen keinen Nutzen mehr, oder aber eine Reparatur ist zu kostspielig oder umständlich. Dieser kleine Hof jedoch ist tatsächlich verlassen. Nähere Informationen sind nicht vorhanden
Neues Objekt: Hünengräber Dänemark
Zur Zeit der dänischen Trichterbecherkultur wurden nach Schätzungen fast 30.000 Hünengräber errichtet. Über 7.000 Großsteingräber sind in Dänemark bekannt, von denen etwa 2.800 erhalten sind (in Deutschland sind es etwa 900 von vermutlich 5600).
Neues HDR: Grohnde
Alleseits “beliebter” Atommeiler.
Störfälle in 2013:
04/2013: 1
06/2013: 1
09/2013: 1
Störfälle in 2012:
04/2012: 2
Störfälle in 2011:
02/2011: 1
05/2011: 3
07/2011: 1
12/2011: 1
Störfälle seit Betriebsbeginn (1984): 233
Im Durchschnitt 7,77 Störfälle pro Jahr in 30 Betriebsjahren bzw. alle 47 Tage ein meldepflichtiges Ereignis.
Neues Objekt: Sicherungsstellung Nord
Die Sicherungsstellung Nord (Sikringsstilling Nord) gilt als die am besten erhaltene Befestigungsanlage aus dem Ersten Weltkrieg in Europa. Sie wurde ab 1916 quer durch Nordschleswig von der Nordsee bis zur Ostsee angelegt, weil die deutsche Heeresführung einen britischen Angriff über das neutrale Dänemark befürchtete. Mit der neuen Grenzziehung von 1920 kam das Gebiet an Dänemark.
Neue Objekte: Atlantikwall Dänemark
Unser Klasse-Urlaub im dänischen Norden ist leider vorbei.
Ich habe einige Stellungen des Atlantikwalls besucht. Folgende Anlagen wurden dokumentiert:
5. Festung Thyborøn
- 5.1 Diverse Regelbauten und Gebäude
- 5.2 R 636 – Leitstand für die Heeresküstenbatterie
- 5.3 R 671 – Schartenstände für Geschütze auf mittlerer Sockellafette 120°
- 5.4 F 277 – Scheinwerferbunker für einen 150cm Scheinwerfer
- 5.5 L 487 – Jägerführung zur Nachtflugüberwachung
- 5.6 R 621 – Gruppenunterstand für 10 Mann
- 5.7 Beobachtungsposten Hafeneinfahrt
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6. Agger Tange
- 6.1 Agger-Batterie
- 6.2 Dorf Agger
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7. Festung Hanstholm
- 7.1 17cm-Batterie Hanstedt 1
- 7.2 Arko – Artillerie-Kommandobunker
- 7.3 10,5cm-Flakbatterie
- 7.4 Batterie Hanstedt 2 Museumsbereich
- 7.5 Kraftwerksbunker (Sonderkonstruktion Maschinenzentrale)
- 7.6 38cm-Geschützbettungen (Sonderkonstruktion 75/80)
- 7.7 Sonderkonstruktion Leitstand für schwere Batterie (Sonderkonstruktion 100)
- 7.8 Munitionsauffüllräume für 38cm Batterie (Sonderkonstruktion 174)
8. Vigsø
- 8.1 Batterie Vigsø
LSB8: Umbau
Anfang des Jahres wurde der Sedanbunker für die zivile Nutzung umgebaut. Es entstand eine überaus fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der Betonschneidegesellschaft BETAB, die hier notwendigen Wand- und Deckenöffnungen (Türen, Treppen, Lichtöffnungen) in Bauteilen von bis zu über 200 cm Dicke schnitt, und Auferstanden aus Ruinen. Ich hatte so die Möglichkeit die Betonsägearbeiten und den Ausbau der bis zu 30 Tonnen schweren Betonteile nahezu lückenlos zu dokumentieren. Mittels grossen Kreissägen wurden Lichthöfe in die Zwischendecken gesägt. Desweiteren wurden mittels einer Diamantseilsäge grosse Öffnungen in die Front, die Seiten und die Decken geschnitten und am Stück ausgebaut.
Neue Fotos: Reichsthingplatz
Historiker messen dem Gelände der Reichserntedankfeste am Bückeberg bei Hameln eine Bedeutung als historischer Erinnerungsort auf nationaler Ebene bei. Es gehöre neben dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, den Ruinen des KdF Seebades Prora auf Rügen und dem einstigen Reichssportfeld Berlin zu den wenigen noch bestehenden Orten, an denen die Nationalsozialisten um Zustimmung in der Bevölkerung warben und die Volksgemeinschaft manipulativ inszenierten. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege betrachtet das Gelände als hochrangiges Kulturdenkmal und stufte es 2011 mit seinen restlich erhaltenen Anlagen als Baudenkmal im Sinne des Niedersächsischen Denkmalschutzgesetzes ein.
Neue Fotos: Deckungsgraben “B”
Damals wusste ich nichts von der Funktion des Bauwerks. Mit diesen neuen Informationen habe ich den Deckungsgraben erneut aufgesucht. Neue Erkenntnisse sind jedoch nicht aufgetaucht.
Neues HDR: Hochspannung am Abend
Neues Objekt: Liebherr 27K
LSB8: Auf dem Dach
Es war ein neues Erlebnis für mich. Noch nie war ich auf dem Dach eines Hochbunkers. Mit den mittelalten Entlüftungsschloten gibt es ausser einer grandiosen Aussicht nicht viel zu sehen. Dennoch kann man gut erkennen, dass der Bunker keinen Bombentreffer abbekommen hat. Es war ein sommerlicher Tag… auf dem Dach fehlte nur der Grill.
Neues Objekt: Jugendhof
Dieses Ensemble, bestehend aus einem grossen Haupthaus mit Wintergarten, 2 kleineren Wohnhäusern und einer komplett verwilderten Park-, Freizeit- und Badeanlage, war einst ein Jugendheim. Der Begriff “Jugendhof” ist etwas irreführend, da es sich eher um eine Art Internat gehandelt hat.
Neues Objekt: Luftwaffenkaserne
Gelände und Gebäude sind bis zum Juli 1995 überwiegend militärisch genutzt worden. Die ehemalige Luftwaffenkaserne geht auf den zivilen Regionalflughafen zurück, der 1934 gegründet wurde und von der Deutschen Verkehrsfliegerschule betrieben werden sollte. Bereits 1935 entstanden neben dem zivilen Flugbetrieb die ersten Kasernenbauten auf dem Gelände. 1936 entzog das Luftamt die Genehmigung zur zivilen Luftfahrt und die Umnutzung zum militärischen Fliegerhorst begann im gleichen Jahr mit der Stationierung der Flieger-Ersatz-Abteilung 14 des Luftkreises IV. Das Kasernenareal, welches in den Jahren 1935 bis 1936 vollständig erbaut wurde, ist somit der ersten Aufbauphase der Wehrmacht zuzuordnen und verkörpert die beginnende Expansionspolitik der nationalsozialistischen Machthaber.
[Bild nicht gefunden]
Neues Objekt: Wehr
Hier seht ihr ein kleines aber feines altes Wehr. Es wurde genutzt um den nahegelegenen Bauernhof vor Überschwemmungen zu schützen. Vor dem Wehr ist ein mehrere ussballfeldgrosse leichte Senke in der sich das Wasser stauen konnte. In den Wintermonaten war hier nicht selten ein kleiner Teich auf dem um die Jahrhunderwende Schlittschuh gelaufen wurde.