Erneut ein Spontanfund auf dem Heimweg. 1803 wurde das Haus gebaut, damit dort Mitarbeiter der Stadt „Chausseegeld” erheben konnten. Um den Unterhalt der Straße zu finanzieren, war am Haus vor einem Schlagbaum eine Abgabe fällig. Die Kasse ist in dem Gebäude erhalten geblieben. Die letzte Wirtin im Gasthof „B” führte es bis Mitte der 90er-Jahre. Aus dieser Zeit kennen einige Keute den Landgasthof noch. Das ist lange her, das denkmalgeschützte Chausseehaus steht seit 1998 leer. Das Haus selbst habe wirtschaftlich kaum noch einen Wert, obwohl die Bausubstanz noch in Ordnung sei. „Es hat aber einen ideellen Wert.” Außerdem sichere es den Wert des Grundstücks, das im Außenbereich heute nicht mehr neu bebaut werden dürfte.
