Kühltürme sind im Prinzip Hohlzylinder mit offenen Enden, die vertikal und am unteren Rand genügend weit entfernt von der Bodenfläche (genauer: einem Wasserbecken, der Kühlturmtasse) auf Stützen aufgestellt werden. Unmittelbar am unteren Rand über den Stützen befinden sich Verteilerrohre und Düsen zum Versprühen des heißen, zu kühlenden Wassers. Wird das erhitzte Wasser unten in den Kühlturm eingesprüht, so erwärmt sich die Luft, dehnt sich aus, strömt zusammen mit dem Dampf nach oben und zieht dabei vom unteren Rand jeweils frische Kaltluft nach (Kamineffekt).
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