Neues Objekt: Burg Iburg

Die Iburg ist die Ruine einer Höhenburg im Eggegebirge bei Bad Driburg im nordrhein-westfälischen Kreis Höxter.
Sie hat ihre Anfänge in den Sachsenkriegen.

Die Ruine liegt im Mittelteil des Eggegebirges innerhalb des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge auf dem Berg Iburg, der als bewaldeter und schmaler Bergsporn ins östlich angrenzende Tal von Bad Driburg ragt. Deren Innenstadt befindet sich rund 1,1 km (Luftlinie) nordöstlich der Burg und etwa 1,4 km westsüdwestlich liegt mit der Hausheide (441,4 m) eine der höchsten Erhebungen des Eggegebirges. Nordöstlich der Iburg steht nahe einer 365,2 m hohen Stelle der 1904 eingeweihte Kaiser-Karls-Turm, von dem nach Osten eine weite Aussicht über Bad Driburg und Umgebung möglich ist. Unmittelbar daneben steht das 1925 eröffnete Ausflugslokal Sachsenklause.

Die Iburg geht zurück auf eine sächsische Fliehburg aus dem 8. Jahrhundert. Lokale Legenden wollen sie auch als Standort der Irminsul sehen. Neue Forschungen beziehen die Erwähnung des castrum Juberg in den Fränkischen Reichsannalen für das Jahr 753 auf die Iburg bei Bad Driburg, nicht auf Bad Iburg bei Osnabrück.

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