“Ich liebe Feiertage. Insbesondere Fronleichnam. Da ist man draussen ganz alleine!”
Zuerst besuchte ich den ersten Bielefelder Hochbunker erneut. Hier tut sich nichts. Die Music-School ist weiterhin an Ort und Stelle. Leider habe ich hier noch keinen Besichtigungstermin ergattern können. Ich bin bei diesem Bunker aber auch nicht so hektisch da ich glaube, dass der Zustand auch im Inneren sich nicht verändern wird. Ich bleibe aber auch hier am Ball.
Als zweites der obligatorische Abstecher zum OP-Bunker. Immerhin kann ich durch den Abriss endlich etwas vom Inneren sehen. Mit einem Teleobjektiv kann man durch den Zaun in das grosse Loch an der Nordseite des O-Bunkers sehen. Man erkennt das 1,4 Meter dicke Dach und drei Eingänge. Die linken Eingänge sind mit neueren Türen versehen. Die rechte jedoch ist eine Original-Drucktür die, soweit ich das auf den Telefotos erkennen kann, bereits 1940 gefertigt wurde. Genau diese Originalteile sind selten, in Bielefeld findet man so etwas gar nicht mehr, und genau der Grund warum dieser Abriss eine Frechheit ist.
Als drittes besuchte ich den kleinen LSB6, dieses kleine ranzige Schmuckstück, erneut und war verwundert, dass sich dort nichts getan hat. Im Laufe des Jahres 2012 hiess es, dass der Bunker verkauft worden sei und bald abgerissen werden würde. Passiert ist hier doch jedoch nichts. Die einzige Veränderung abgesehen von der Vegetation ist ein alter Wohnwagen.



