Planetenpfad Lemvig

http://www.auferstandenausruinen.de/wp/wp-content/gallery/planetenpfad-lemvig/IMG_5481.JPG

Eine besondere Attraktion von Lemvig ist der Skulpturenweg Planetsti. Am Rand des Stadtzentrums findet man ein Modell der Sonne, gefertigt aus Bronze im Maßstab 1:1.000.000.000, also von etwa 1,4 m Durchmesser, und in maßstäblich richtigen Abständen entsprechende Modelle aller Planeten; die Zwergplaneten Ceres und Pluto sind durch kleine Bronzekugeln auf Granitsockeln vertreten. Pluto liegt am Limfjordufer. Der Halleysche Komet (Anno 1910) ist mit einer Buchsbaumhecke dargestellt.

In der Stadt – in der großen Kurve in Vesterbjerg – steht die Sonne aus Bronze gemacht. Im gewählten Masstab ist sie 139,10 cm groß. D.h. dass sie in Wirklichkeit einen Durchmesser von 1.391.000 km hat. Von hier aus geht man durch die Grünanlage und kommt zunächst zum Planeten Merkur. Dann hat man im Himmelsraum 57,9 Millionen km zurückgelegt. Von hier aus geht man an der Venus, der Erde mit den Mond, dem Mars, der Zwergplanet Ceres und dem Jupiter vorbei.

Bei Vinkelhage kommt man an dem Saturn mit dem Ringen vorbei. Jetzt wird der Abstand zwischen den Planeten größer – der nächste ist der Uranus, der auf den Strand in der Nähe des Seezeichens bei Søgårde steht sowie am Søgårdevej. Auf der flachen Landzunge Gjeller Odde findet man den Neptun und den Pluto, einen Zwergplaneten. Der Pluto hat eine ovale Bahn und ist deshalb in drei Positionen gezeigt. In seinem kürzesten Abstand von der Sonne ist er innerhalb von der Bahn des Neptuns, im Mittelabstand ist er auf dem Nordstrand von Gjeller Odde gezeigt; seine äußerste Position ist durch einen Stein auf Ryletorv bei Hygum angegeben.

Alle Planeten sind durch Granitsockel mit bronzenen Gipfeln markiert; eine Kugel zeigt die Größe des Planeten. Wenn man auf dem Planetenpfad spazierengeht, gewinnt man einen Eindruck von der Größenverhaltnissen und Abständen im wirklichen Sonnensystem. Gleichzeitig bewegt man sich durch eine sehr schöne und variierte Landschaft, die ganze Zeit mit Aussicht auf den Limfjord. Eben diese Landschaft inspirierte Thøger Larsen, den bekannten, dänischen Dichter, zu seinen schönen Gedichten. Er beschäftigte sich auberdem viel mit Astronomie, und erforschte den Himmelsraum wissenschaftlich. Seine Beobachtungen benutzte er in seinen Gedichten. Wenn man mehr von Thøger Larsen und seinen Gedichten wissen möchte, kann man eine Ausstellung über das Thema im Museum Lemvigs sehen. Es liegt in Vesterbjerg, in der Nähe der Sonne.
Quelle: http://www.planetstien.dk

[Fotos aus dem Jahr 2015]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.