Fischereimuseum „AE Fywerhus“

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Jegindø (lokal Jenø genannt) ist eine dänische Insel im Limfjord, östlich der Halbinsel Thyholm gelegen, mit der sie seit 1916 durch einen Damm (Kirkebakken) verbunden ist. Jegindø bildet eine eigene Kirchspielsgemeinde (dän.: Sogn) Jegindø Sogn, die bis 1970 zur Harde Refs Herred im Thisted Amt gehörte, ab 1970 zur Thyholm Kommune im damaligen Ringkjøbing Amt, die im Zuge der Kommunalreform zum 1. Januar 2007 in der Struer Kommune in der Region Midtjylland aufgegangen ist.

Die 7,91 km² große Insel ist ungefähr 6 km lang und 3 km breit. Die Landschaft besteht überwiegend aus Weideland mit vereinzelten Baumgruppen und ausgedehnten Feuchtwiesen zum Meer hin. Nennenswerte Erhebungen gibt es dabei nicht, der höchste Punkt der Insel liegt gerade einmal 13 m über Normalnull. Der Nordwesten der Insel ist besonders naturbelassen, da hier eine Bebauung auf Grund der geringen Höhe über dem Meeresspiegel nicht möglich war.

Ursprünglich bestand die heutige Insel aus zwei kleineren, die durch einen Sund getrennt waren. Später war dieser im Rahmen der Landhebung trockengefallen und ist noch an einer Reihe tiefliegender und sumpfiger Wiesen zu erkennen. Während besonders starken Sturmfluten teilt das Meer die Insel immer noch in ihre ursprünglichen Hälften.

Die Meerenge zwischen Thyholm und Jegindø wird Tambosund genannt. Vor dem Bau des Dammes gab es nur eine Fährverbindung. Das Fährrecht lag damals bei dem Wirt des Gasthauses der Ortschaft Tambohuse, die sich auf Thyholm befindet.

Die 419 Einwohner (1. Januar 2016)der Insel verteilen sich auf mehrere kleine Ortschaften und verstreut liegende Höfe. Größere Orte sind dabei unter anderem Jegindø, Kirkeby, Ibstedt und der beliebte Ferien- und Badeort Bøhl, der im Norden der Insel gelegen ist. Gute Badesstrände gibt es außerdem im Süden der Insel, wo sie in eine schmale Landzunge, den sogenannten Zapfen oder auch Jegind Tap ausläuft.
Quelle: Wikipedia

Zudem besitzt Jegindø eine Schule, eine Kirche sowie einen kleinen Fischerei- und Jachthafen und dem kleinen Fischereimuseum ‚Æ Fywerhus‘ mit einer Ausstellung über die alte Fischer- und Bauernkultur der Insel.  benutzte vorherrschend die Grundnetztechnik, und an der gesamten Inselküste befinden sich noch heute die Geräte- und Arbeitsschuppen wie dieser hier aus der Zeit von etwa 1910 bis in die zwanziger Jahre. In einem dieser Schuppen wurde eine Ausstellung über die Grundnetzfischerei eingerichtet, die anhand von Exponaten, Schautafeln und einer Diashow die Entwicklung des Ortes beschreibt. Das 1939 eingerichtete Ausstellungsgebäude liegt unmittelbar nördlich vom Hafen und trägt den Namen „Æ Fywerhus“ („Das Haus am Fjord“). Alleine schon die moderne Eisenskulptur vor dem Museum ist sehenswert. Das ehemalige Fischerei-Gerätehaus hat man so schonend restauriert, dass sogar der Geruch nach Salzwasser, Fisch, Teer vor dem langsamen Verfall bewahrt ist.
Quelle: www.struermuseum.dk

[Fotos aus dem Jahr 2014]

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