Brennerei Zum Fürstenhof (aktiv)

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Die Brennerei Zum Fürstenhof ist ein deutscher Spirituosen-Hersteller mit Hauptsitz im westfälischen Steinhagen.

Die Brennerei Zum Fürstenhof wurde 1902 von Robert H. Günther in Detmold gegründet. Das Detmolder Fürstenhaus diente als Namensgeber. Sieben Jahre später kam ein Zweigbetrieb in Steinhagen hinzu. Anschließend wurde der Betrieb in Detmold geschlossen und der Hauptsitz nach Steinhagen verlegt. Im Jahr 1955 verkaufte Robert H. Günther seinen Betrieb an das Familienunternehmen Wilhelm Kisker im westfälischen Halle, welches das Unternehmen unter altem Namen weiterführt.

Der Steinhäger ist eine mit Wacholder aromatisierte Spirituose. Seinen Namen hat er aus der ostwestfälischen Gemeinde Steinhagen. Dort entwickelten sich in der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts insgesamt 20 Hausbrennereien, die Wacholderwasser und Wacholderöl herstellten. Heute stellt neben der Brennerei Zum Fürstenhof noch eine weitere Brennerei den Steinhäger her. Charakteristisch ist die längliche Flasche aus braunem Steingut, die „Kruke“ genannt wird. „Steinhäger“ ist seit 1989 durch eine entsprechende EG-Verordnung eine geschützte geographische Herkunftsbezeichnung.
Quelle: Wikipedia

Ich möchte mich ganz herzlich bei der Firma Kisker bedanken, die mir einen Einblick in die historische Produktion des Steinhägers gewährt hat. Wärend der Besichtigung wurde weiterhin Steinhäger gebrannt. Ein einziger Brennmeister kommt zwei mal im Jahr für einige Wochen um den Jahresvorrat an Steinhäger auf die traditionelle Weise zu brennen. Heutzutage ist Steinhäger – nach der offiziellen Bezeichnung eine Spirituose mit Wacholder – das Produkt eines dreifachen Destillationsprozesses: Aus ausgesuchten Getreidesorten wird Kornalkohol destilliert. In einem separaten Arbeitsgang werden Wacholderbeeren vergoren und ebenfalls destilliert. Der daraus entstandene Wacholderlutter wird mit dem Kornalkohol vermischt und in großen Brennblasen nochmals sorgfältig abgebrannt. Dieses Steinhäger-Destillat wird mit Wasser aus den eigenen Brunnen auf Trinkstärke herabgesetzt, filtriert und bis zur Abfüllung gelagert.
Quelle: Jürgen Obelode

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[Fotos aus dem Jahr 2011]

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