
Das Reichserntedankfest auf dem Bückeberg bei Hameln war neben dem Reichsparteitag in Nürnberg und der Feier des 1. Mai in Berlin die größte Massenveranstaltung der Nationalsozialisten, die von 1933 bis 1937 regelmäßig stattfand. Als Festplatz diente der Reichsthingplatz, eine künstlich abgeflachte große Rasenfläche von etwa 600 mal 300 Metern am Westhang des Berges. An den Reichserntedankfesten nahmen zuletzt über eine Million Menschen aus ganz Deutschland, vorwiegend aus der Bauernschaft, sowie führende Nationalsozialisten wie Hitler, Goebbels und andere teil.
Quelle: Wikipedia
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Neben dem Festplatzgelände ist außerdem die gesamte Infrastruktur an Straßen und Wegen erhalten. Die sog. Kolonnenwege, die von Norden zum Festplatz führen, häufig noch mit ihrem alten kleinteiligen Belag und den Baumgruppen, die an Kreuzungspunkten gepflanzt worden waren. Der Parkplatz für die Diplomaten, der oberhalb des Festplatzes angelegt worden war. Die Serpentinenstraße, die von Süden her den Berg erschloss. An ihrem Beginn hat sich noch ein steinerner Straßenwegweiser erhalten. Als letztes der Treppenweg, der zum Festplatz führt.
Quelle: www.gelderblom-hameln.de
Eine spannende, wenn auch seltsame Erfahrung den “Führerweg”, der einst dem kleinen Adolf vorbehalten war, entlang zu gehen. Es gibt noch ein paar Dinge, wie einen Wasserbehälter und die Reste des “Führerbahnhofs” zu sehen, die ich aber aus Zeitgründen nicht besuchen konnte.
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Update No1: Führerbahnhof
Unweit des Thinggeländes wurde ein Bahn-Haltepunkt vierspurig und mit extra langen Bahnsteigen umgebaut. Ab 1935 hielt an diesem “Führerbahnhof” der Sonderzug Adolf Hitlers. Heute ist fast nichts mehr von diesem Bahnhof zu sehen. Man findet einige Fundamente, Teile der Bahnsteige und Reste einer Rampe. Für Fotos und Recherche möchte ich mich ganz herzlich bei “Bammy Blue” bedanken.
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