Reichsarbeitsdienst-Lager „M“

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Auf diesem Berg, wurde durch den Reichsarbeitsdienst zur Zeit des zweiten Weltkrieges eine Ödlandkultivierung durchgeführt. Alles war schräg angelegt, es gab hier Mergel und Steine. Es waren zum Teil Gärten und Obstwiesen, die von anwohnenden Bürgern gepachtet werden konnten. Die Arbeiter waren auf einem Hof in der Nähe an der untergebracht. Sie kamen größtenteils aus dem Ruhrgebiet. Die Erträge waren aber mehr als mager und das Acker- und Gartenland wurde aus diesem Grunde nach nicht allzu langer Zeit aufgegeben und verwilderte nach und nach. Eine Zeit lang dominierte Heidekraut die Flächen. Später nahm Kirchengemeinde hier Anpflanzungen vor. So entstand der Zustand, wie er heute noch anzutreffen ist. Vom RAD-Lager selbst gibt es ausser einigen Ziegeln und einem Gedenkstein nichts mehr zu sehen. Die Inschrift des Gedenksteines ist jedoch entfernt worden und aufgrund der hohen Vegetation konnte ich den Stein nicht auf Foto bannen.

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