LSB 2 – Hochbunker

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Der Bunker LSB2 für etwa 400 Personen auf 528,24 m2 wurde 1941 fertiggestellt und besteht nur aus 2 Stockwerken. Nach dem Krieg wurde ein Wohnhaus auf ihm errichtet und seitdem dient der Bunker als Fundament und Keller.

Abschrift der Terminierung der Betonierungsarbeiten LSB2:
Vom 17.11.1940 bis 20.12.1940 Einrichtung der Baustelle, vom 20.12.1940 bis zum 22.2.1941 Erdarbeiten mit Kabelverlegung, anschließend bis 1.3.1941 Ausschachtung der Baugrube, vom 22.2.1941 bis 28.2.1941 Herrichtung der Fundamentschalung, vom 28.2. 1941 bis 25. 4.1941 Einschalung und Ausführung der Betonierungsarbeiten.

Beginn der Betonierung am 28. 2. 1941; Sohle vom 28.02.1941 bis 15.3.1941 in 13 Abschnitten. Nachträgliche Verstärkung Vorbau Burgstraße 17.12.1941 und Änderung der Entlüftungsschächte (Wände) 05.05.1942. Zur Verwendung gelangte Gitterraumbewehrung mit Holzschalung. Die Abschalung der Tagesabschnitte erfolgte in Holz. Es war zunächst eine, vom 27. 3.1941 ab eine zweite Mischmaschine von je 500 Liter Leistung, Fabrikat „Kaiser“ und “Jäger“ eingesetzt. Die Beförderung des Mischgutes erfolgte mittels Schüsselwagen, die Einfüllung des Mischgutes mittels Gießrohren und Stochern. Verwendet wurden die Zementmarken: Milke, Elsa, Anneliese – Werk Ennigerloh, Wittekind, Dieckerhoff, Mark, Phönix und Hannibal. Zuschlagstoff waren Kies und Kiessand, an der Bergseite auch Traß. Die Fugen der Tagesabschnitte wurden mit Verzahnung ausgebildet. Grundwasserisolierurig war nicht erforderlich.

[Fotos aus dem Jahr 2008]

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