111. Agger

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  • 11.1 Agger-Batterie
  • 11.2 Infanteriestützpunkt Agger

Nördlich von Thyborøn auf der Landzunge Agger befinden sich die Reste der Agger-Batterie

11.1 Agger Tange

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Hier war eine Radarstation mit dazugehörigen Mannschaftsbunkern angelegt. zur Verteidigung dienten Flak-Bunker und eine Sperrbatterie mit einem 12,7cm-Geschütz. Von dieser ist nichts mehr zu sehen, da sie in den Küstenschutz integriert wurden. Am Strand findet man den typischen R 622 für 20 Mann, Flankierungsbunker, den schiefstehenden Radarbunker mit Turm den man schon von weitem sehen kann. Der Stand für Funkmeß- und Ortungsgeräte mit Zerstörersäule (Regelbau V174) hatte auf dem Turm ein “Würzburg-Riese”-Radar installiert. Flankierend steht der Leitstand für leichte Seezielbatterie (M 162a). Die Metallstützen der Betondecke der Beobachtungsplattform haben mittlerweile den Kampf gegen die Witterung aufgegeben, so dass auch hier das Betreten nicht möglich ist.

Regelbau V 174 auf regelbau.dk
Regelbau M 162 auf fortiff.be

[Fotos aus dem Jahr 2014]


11.2 Infanteriestützpunkt Agger

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Im Dorf Agger findet man ebenfalls Reste von Bunkeranlagen, eines grossen Exerzierplatzes und Reste von Radarstationen. Auch hier wuchs das kleine Örtchen über die Bunker hinaus, so dass sie oft nicht mehr zu finden sind. Dieser größere Infanteriestützpunkt längs der dänischen Westküste war Eckpfeiler für die ‘1. Linie’, die sich längs der Küste entlangzog und bildete quasi das Rückgrat der infanteristischen Verteidigung. Als Gefechtsstand dieser mit 80-300 Mann belegten Widerstandszentren diente oft ein R 610. Die Besatzung von Agger belief sich auf 252 Mann, zzgl. 8 Mann einer Flugwache (der Luftwaffe unterstellt) und im Januar 1945 noch 8 Mann einer zivilen Baufirma. Für die Feindbeobachtung wurden, wesentlich häufiger als in anderen Regionen des Atlantikwalls, die Typen R 665 oder R 666 verwendet. An Festungswaffen sind bei größeren Stützpunkten Maschinengranatwerfer M 19 mit dem Kaliber 5 cm in R 633 eingebaut, in diesem Fall ein Panzerturm der Kodierung 424 P01.

[Fotos aus dem Jahr 2014]

http://www.auferstandenausruinen.de/urban-exploration/militar/heereskustenbatterie-sondervig/

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