110. Reserveflugplatz Rom

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  • 10.1 Offene Feldhangars & Schiessstand

Wenige Tage nach der Besetzung Dänemarks im April 1940 teilten die deutschen Militärbehörden den örtlichen dänischen Behörden mit, dass auf einem etwa 60 ha großen Gelände südlich der Romer Kirche ein Flugplatz angelegt werden soll. Die Arbeit begannen bereits im gleichen Jahr. Es wurden eine Graslandungsbahn, Betonrollfelder, Feldhangar, Munitions- sowie Benzin-Depots sowie Flak-Stellungen errichtet. Der Flugplatz diente jedoch nur als Reserve-Flugplatz, nachdem im Jahre 1942 ein größerer Flugplatz bei Grove angelegt wurde, – heute bekannt unter dem Namen Flughafen Karup. Die 11 Betonbunker (R 622) des Platzes wurden erst in den Jahren 1943-44 erbaut, als der Flugplatz als Stützpunkt zur Rundumverteidigung ausgebaut wurde. Heute wird auf einem Teil der ehemaligen Anlage im Norden des Areals Sportfliegerei betrieben.

10.1 Reserveflugplatz Rom – Feldhangars & Schiessstand

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Neben den 11 großen Betonbunkern (R 622) und einem zweistöckigen Sanitätsbunker (heute: Museumsbunker; in diesem befindet sich eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Platzes), gab es außerdem 24 Feldhangars (Erdwälle mit Tarnetzen darüber), das ganze verbunden mit teils betonierten Rollwegen, die heute noch zur Hälfte der Ursprungsbreite vorhanden sind, daneben Schützengräben, Stacheldraht (265 km Länge) und sehr viele Minen (über 2000 Panzerminen und ca. 1500 Tretminen) drumherum. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen den gesamten Bereich einmal zu umlaufen und so starteten wir in der Nähe der Feldhangars. Leider ist der gesamte Bereich nicht gerade so erschlossen, dass man einen schönen Rundgang machen könnte. Nach anfänglicher Freude über den wunderbaren Wald der sich um die Feldhangars erstreckt ging die Stimmung bergab als wir feststellten, dass der gemeine Tourist wohl eher mit seinem Auto vor die Objekte fährt statt dorthin zu laufen. Der Sanitätsbunker befindet sich auf der anderen Seite einer stark befahrenen Landstrasse und die Wege der einen Seite führen sich auf der anderen Seite nicht fort. Zwar entdeckten wir beim herummirren durch den Wald noch den alten Wehrmachtsschiessstand, aber beim Sanitätsbunker hatten wir eigentlich die Faxen dicke. Wir wollten nur noch zurück zum Auto, da wir durch das lange Wegesuchen durch die Sonne schon ordentlich Farbe bekommen haben. Leider wurde auch durch den Segelflugplatz der direkte Weg zurück zum Auto abgeschnitten und wir mussten wieder aussen drumherum. Insgesamt ist es sehr schade, dass man dort die Bunker nicht im Zuge eines schönen Spazierganges anschauen kann.

[Fotos aus dem Jahr 2015]

[Fotos aus dem Jahr 2015]

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