Zeche „G“ (teilabgerissen)

http://www.auferstandenausruinen.de/wp/wp-content/gallery/zeche-g/zecheg22.jpg

Bereits 1501 begann man hier mit dem Abbau der Steinkohle. In den Jahren 1899 – 1902 wurde ein Zentralschacht abgeteuft. Übertage entstand zeitgleich eine der modernsten und architektonisch interessantesten Zechenanlagen mit angeschlossener Kohlenaufbereitung und Kokerei. Das Ensemble der Anlage umfasste zudem ein Elektrizitätswerk, das Zechenhaus mit Waschkaue und Büros, einen Wasserturm, Schmiede und Werkstätten. 1925 – 1928 wurde ein zweiter Schacht abgeteuft. Das Zechengelände bot 2600 Bergarbeitern und 64 Personen des Verwaltungsbereiches einen Abeitsplatz. 1960 wurde der Kohleabbau unrentabel und man entschied sich das Werk zu schließen. Die meisten Gebäude wurden nach der Stillegung im Jahre 1961 abgerissen. Was heute noch steht, hinterläßt einen zwiespältigen Eindruck. Einige Werstattgebäude wurden saniert, die Kohlenwäsche vor nicht allzu langer Zeit gesprengt und der Rest der denkmalgeschützten Gebäude ist in ihrer abgeschiedenen Lage dem Verfall preisgegeben. Immer mal wieder verschwindet ein weiters Gebäude.

[Fotos aus dem Jahr 2010]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.