Mühle „Panda“

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Ursprünglich war hier eine Papiermühle.
Im Laufe der Jahre wurde das Gelände mit seinen zahlreichen Gebäuden auch als Lederpappenfabrik genutzt. Man findet hier Gebäude aus diversen Jahrzehnten. Das älteste Gebäude, heute nur ein Turm aus Bruchsteinen ist aus dem 17. Jahrhundert. Desweiteren findet man hier ein uraltes Bauernhaus welches langsam in sich zusammenfällt, eine Villa, einen Wohnanbau an dem alten Bruchsteinturm, zwei grosse Kamine, ein Wehr, eine LKW-Waage und ein kleines Schwimmbad, von dem nur noch das Umkleidehäusschen zu sehen ist.

De Farbik wurde 1904 gegründet und beschäftigte an die 40 Mitarbeiter. Die Energie wurde direkt vor Ort mit Dampf und Wasser erzeugt. Ab 1938 wurden viele Juden aus der Umgebung hier zur Zwangsarbeit eingesetzt bis ein Brand die Firma stilllegte. Im April 1953 ging die Lederpappenfabrik in Konkurs. Im Oktober 1957 wurde sie unter einem neuen Besitzer reaktiviert.

[Fotos aus dem Jahr 2013]


 

Ein wenig mehr als zwei Jahre später besuchten wir die Mühle erneut. Es ist schön mal wieder natürlichen Verfall zu sehen.Es verändert sich nur ganz langsam. Ein schöner Ort. Nun aber auch ein Blick in ein Gebäude.

[Fotos aus dem Jahr 2015]


 

Erneut ein Besuch Mitte 2016. Das kleine Fachwerkhaus bricht langsam zusammen. Auch der Bereich am Bach scheint durch Unterspülung langsam abzurutschen. Auch zum Schwimmbad kommt man aufgrund der hohen Vegetation nicht mehr.

[Fotos aus dem Jahr 2016]

2 Antworten auf Mühle „Panda“

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