Mausoleum Tenge

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Das Mausoleum Tenge ist ein denkmalgeschütztes Profangebäude. Es wurde 1863 in Form eines dorischen Tempels errichtet. Aus diesem Grunde findet man hier grosse Säulen ohne Basis. Das Gebälk ist im Wesentlichen zweigeteilt in Architrav, auch Epistyl genannt, aus glatten Steinbalken und einen Fries, der mit Triglyphen und Metopen verziert ist. Darüber folgen Geison und Sima, die den Übergang zum Dach einleiten. Der abschließende First, vor allem aber auch die Giebelecken trugen meist figürlichen, pflanzlichen oder ornamentalen Schmuck, die Akrotere. Diese findet man an den vier Dachecken. Am Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt das Gebäude eine niedrigere Wandelhalle mit großen Fenstern und steinernen Karyatiden. In dem umfriedeten Bereich hinter dem Mausoleum befinden sich zahlreiche Gräber der Familie Tenge-Rietberg, die mit Skulpturen und Stelen geschmückt sind.

Das Betreten ist verboten. Ich durfte es zum Tag des offenen Denkmals vor Jahren besichtigen.

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