Hotel und Restaurant

http://www.auferstandenausruinen.de/wp/wp-content/gallery/hotelrestaurant/IMG_8304.JPG

Diese Hotel und Restaurant war ein traditionsreiches Wirtshaus und eins der ältesten Gebäude der Gegend. Es wurde 1828 als verputzter Steinbau errichtet, Fenster und Eingangstür sind mit Sandstein eingefasst. Die Türeinfassung ist links und rechts mit stilisierten Lilienornamenten verziert, über dem Eingang ist die Jahreszahl 1828 eingemeißelt. Desweiteren ist es ein Ensemble aus alt und neu. Der Hotelanbau wurde im zuge der 80er Jahre erneuert. Im Gartenbereich gab es früher einen grossen Brunnen aus dem eine Quelle sprudelte, die laut Volksmund heilende Kräfte hatte.

Auf den folgenden Fotos aus diversen Jahrzehnten erkennt man einiges Interessantes. Zu erwähnen ist die „heilende Quelle“, man erkennt den Steinbrunnen und in der Vogelflugaufnahme das grosse Bauernhaus direkt hinter dem Hotel, welches heute nicht mehr vorhanden ist.

[Fotos aus dem Jahr 2008]


Update No1: Vandalismus

Ich gebe es zu… 8 Jahre sind eine lange Zeit. 8 Jahre war ich nicht mehr an diesem Gasthaus. Aber dennoch staunte ich gestern nicht schlecht. 2008 waren Hotel und Gaststube noch sauber. Alle Fenster waren heile, es gab keine Grafitti, kein Vandalismus. Nun ist der Eindruck ein anderer. Alle Fenster, und wenn ich schreibe alle dann meine ich alle, des Hotels wurden zerstört. Müll wurde dort abgeladen. Einrichtung liegt vor dem Haus. Im Inneren erkennt man herausgetretene Türen. Die Fenster der Gaststube sind heile wenn auch teilweise beschmiert, doch auch hier erkennt man, dass im Inneren gewütet wurde. Der Besitzer hat alle Fenster, auch die mit heilen Scheiben von Innen mit Metallgittern gesichert und die Türen mit Spanplatten verschraubt. Alles in allem ein trauriger Anblick.

[Fotos aus dem Jahr 2016]


Update No2: Historische Reste

Durch einige Nachforschungen an anderen Bauernhäusern und Restaurationen habe ich einiges über diese alten Gebäude gelernt. Man erkennt oft noch historische Teile dieser Gebäude, die in späteren Jahren nicht mehr genutzt wurden. Wie zb. Toreinfahrten für Fremdfuhrwerke. An dem Bruchstein-Teil des Gasthofes erkennt man diese Einfahrt noch sehr gut, da sie nur mit roten Ziegeln zugemauert wurde.

[Fotos aus dem Jahr 2017]

5 Antworten auf Hotel und Restaurant

  1. Pingback: Historische Fotos: Hotel & Restaurant | Auferstanden aus Ruinen

  2. Pingback: Neue Fotos: Hotel und Restaurant | Auferstanden aus Ruinen

  3. Das Gasthaus soll laut NW Bericht zum Seniorenheim umgebaut werden:

    Gaststätte wird Seniorenheim

    Änderung des Bebauungsplanes ist Thema in der Sitzung der BZV

    Mit den Umbauplänen für die Gaststätte S. befasst sich die Bezirksvertretung auf ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 11. Juni, um 17 Uhr in der Gesamtschule. Dabei geht es um die 4. Änderung des Bebauungsplanes Nr. III/Hi 6 „Gaststätte S.

    Wie berichtet, will der Käufer, die Immobiliengesellschaft, das denkmalgeschützte Gasthaus aus dem Jahr 1828 mit Saal sanieren. Das Hotel dagegen soll abgerissen werden. Auf den Flächen sollen verschiedene Wohn-, Service- und Pflegeangebote für ältere Menschen entstehen. Außerdem soll eine Begegnungsstätte gebaut werden sowie mehrere Verwaltungs- und Büroräume.

    Zu den Baukosten ist noch nichts bekannt. Der Bebauungsplan muss jetzt in drei Etappen geändert werden: Aufstellungsbeschluss, Entwurfsbeschluss und Satzungsbeschluss. Bis eine Baugenehmigung erteilt wird, kann nach Meinung aus der Verwaltung noch mindestens ein Jahr vergehen.

    Das alte Gasthaus hatte sogar Gerichte beschäftigt, denn nachdem die Denkmalbehörde die Gaststätte mit Saal und Verandabau auf die Denkmalliste gesetzt hatte, wehrte sich Alt-Eigentümer Dietmar K. mit einer Klage dagegen und verlor 2011 vor dem Verwaltungsgericht.

    Parallel zum Denkmalschutz änderte die Stadt ihren Bebauungsplan, der den Abriss des Gebäudes und den Neubau eines Supermarktes verhindern sollte. Für diesen Plan hatte K. damals Investoren gewinnen können. Die Bezirksvertretung stimmte allerdings dem Alternativplan zu, der den Supermarkt verhinderte.

    Längst aufgegeben hatte er zu dem Zeitpunkt den Plan, die einst von seiner Großmutter bewirtschaftete Gaststätte S. im Besitz der Familie zu halten. „Wo der Eigentümer nicht mehr selbst hinter dem Tresen steht, funktioniert der Betrieb nicht mehr“, beklagte er mit Hinweis auf ehemalige Traditionslokale in der Nachbarschaft.

    Das frühere Gasthaus Eichenstöcken hat eine Fastfood-Kette übernommen, der Schinkenkrug wurde abgerissen. Das Hotel aus den 50er Jahren, habe den Ansprüchen der Gäste nicht mehr genügt. Er habe den Gebäudekomplex mit dem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück zu einem Schleuderpreis abgegeben. Der Käufer hat ein Rücktrittsrecht bis Ende 2015.

  4. Pingback: Neues Objekt: Hotel und Restaurant | Auferstanden aus Ruinen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.