Burg Vlotho

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Die Burg Vlotho ist eine hochmittelalterliche Burgruine oberhalb der Stadt Vlotho.

Der Burgberg wurde wahrscheinlich schon vor etwa 2.000 Jahren durch eine Wallburg befestigt. Um 850 n. Chr. befand sich hier ein befestigter Königshof.

Im Jahre 1884 wurde auf dem Burggelände eine Gastwirtschaft errichtet, 14 Jahre später kam eine „Musikmuschel“ hinzu. Sie hatte die Form einer hohlen Viertelkugel, wurde vor der Gaststätte aufgebaut und diente als Überdachung für Konzerte und andere Darbietungen in der Außenanlage. Zum Publikum war ein Halbkreis geöffnet, im Bauwerk selbst gab es eine erhöhte Bühne. Es gab zwei Muscheln, die zweite wurde 2001 jedoch abgerissen, weil es aus der Bürgerschaft des Stadtteiles Uffeln am gegenüberliegenden Weserufer Proteste wegen der Lärmbelastigungen durch Konzerte gegeben hatte. Der Schall trug tatsächlich weit über die hundert Meter tiefer liegende Weser.

1903 wurde ein Bismarckturm aufgebaut. Er befand sich südöstlichen Außengelände, Bestand hatte er aber lediglich bis 1936. 1922 wurde ein neuer Musikpavillon von der Freiwilligen Feuerwehr Vlotho errichtet.

Von 1936 bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs fanden umfangreiche Ausgrabungen der Ruinen statt. Teile der Anlage wurden gesichert und einige Mauerreste wiederhergestellt, der Burgbrunnen freigelegt. Abgebrochen wurden der Bismarckturm und das Heimatmuseum. 1949 wurde ein neuer, massiver Pavillon errichtet, wiederum von der Freiwilligen Feuerwehr Vlotho.
Quelle: Wikipedia

[Fotos aus dem Jahr 2010]

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