Neues Objekt: Industriegebiet

Bereits 1860 wurde ein Bebauungsplan für dieses Areal vorgelegt. Im Laufe weniger Jahre veränderte sich die ganze Gegend. 1863 wurde eine Aktienbrauerei und 1869 eine Knopffabrik errichtet. Als im Jahre 1878 der Bahnhof errichtet und zwei Jahre später eingeweiht wurde änderte sich für die Bevölkerung einiges. Der neue Bahnhof trennte das Industriegebiet von der Kernstadt ab und neuerdings wurden die Bewohner und Arbeiter „Hinterdämmler“ genannt.

Um 1900 entstand direkt auf dem Areal als erstes eine Ziegelei und danach ein Schlachthof. In den nächsten Jahren kamen weitere Sägewerke, Möbelfabriken und einzelne Betriebe aus anderen Industriezweigen und 1903 eine Stuckfabrik hinzu und füllten die noch bestehenden Bebauungslücken. Die Staatswerkstätten, als Möbelfabrik gegründet, nahm schon bald nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges die Munitionsproduktion auf. Im Jahre 1918 explodierten die Fabrikationsanlagen und nahm 72 Arbeitern das Leben.

Bis in die heutige Zeit entstanden und verschwanden weitere Betriebe. Heutzutage sind die grossen Fabriken fast alle verschwunden, viele alte Betriebe wurden privatisiert oder zu Wohnraum umgewandelt und alte Ruinen brannten so oft bis sie abgerissen werden mussten. Dennoch kann man hier noch historische Luft schnuppern.

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