Radarstation Ringelnatter + Heeresküstenbatterie Søndervig
Aufgrund des drohenden Abrisses wurde einem Reporter zugang zum Hof gewährt. Das Innere entspricht den Erwartungen. Die erste Etage ist aufgrund der herausgerissenen Treppe nicht mehr zugänglich. Das Dach ist noch recht gut in Schuss, die Grundsubstanz jedoch kaputt und feucht. Spannend ist und bleibt jedoch der tiefe Brunnen mit dem glasklaren Wasser und der schrecklichen Vergangenheit. Für die Fotos möchte ich Jonas Damme herzlich danken! Für die Recherche möchte ich Buddy Breiter herzlich danken!
Vor ein paar Tagen führte mich der Weg erneut am alten Swingerclub vorbei.
Der Zustand ist gelinde gesagt beschissen. Die oberen Etagen gaben nach und stürzten auf das Erdgeschoss. Es gibt nur wenige Räume die betretbar sind. Als kleinen Abschluss dokumentierte ich noch die Toiletten und den Keller.
Auf einer Fläche von 200 x 200 Metern findet man hier kniehohe Mauern.
Gelegentlich von Eingängen unterbrochen wurden sie an einem seicht ansteigenden Hang angelegt.
Man findet Reste von Rohhrverbindungen, Stützpfeilern und diversen Metallteilen.
Angeblich handelt es sich um die Reste einer grossen Gärtnerei.
Nähere Informationen sind nicht vorhanden.
Nahe eines gesprengten Munitions-Depot bestehend aus drei Bunkern fanden wir zwei Schiessbahnen im Wald.
Die Grosse von beiden ist ungefähr 207 Meter lang.
Die schmalere Schiessbahn ist ungefähr 220 Meter lang, scheint aber erst auf halber Strecke zu beginnen. Man erkennt auf Luftbildern Fundamente verschiedengrosser Gebäude. Die enorme grösse der Schiessbahn legt nahe, dass hier nicht nur Pistolen- und Gewehrmunition getestet wurden, sondern ebenfalls grosskalibrige Waffen wie Flugabwehrkanonen.
Nähere Informationen sind nicht vorhanden.
Ein Zufallsfund im Wald.
Dieser Bunker mit einer Kantenlänge von 25 Metern verbirgt seine Geschichte. Die Form wirkt militärisch, jedoch scheint es nur einen Personen-Zugang an der Oberseite zu geben. Gerüchte sprechen von einem Privatbunker eines Grundherren der Region.
Nähere Informationen sind nicht vorhanden.
Um letzte Irrungen und Zweifel am genauen Grenzverlauf zu vermeiden, sicherten 1860 die lippische und preußische Regierung die gesamte rund 40 Kilometer lange Landesgrenze von Vlotho bis nach Dalbke durch 57 zusätzlicheGrenzsteine. Allein 48 Steine entfielen damals auf den Grenzabschnitt der heutigen Stadt Bielefeld. Von diesem historischen Grenzverlaufbilden etwa 15 Kilometer heute noch die Grenze zwischen der Stadt Bielefeld und dem Kreis Lippe. Hier findet man viele alte Grenzsteine.