Thema – Standortinformationen

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Neues Objekt: Haus des Kurgastes

Dieses geschwungene Gebäude war einmal das Haus des Kurgastes oder Kurparkaus eines Badeortes. Gemeint ist natürlich ein Haus im Kurpark, nicht etwa ein Parkhaus. Gebaut 1959/60 als Ort zum verweilen oder um zu essen und zu trinken. Auch diverse Veranstaltungen wurden hier abghalten. Am linken Eck befindet sich eine kleine Bühne. Gekrönt wird der Eingangsbereich von einem kupfernen, mittlerweile grün angelaufenen Poseidon der auf seinem Dreizack einen Aal auspiesst. Die Vorderseite ist eine gelbe geschwungene Fensterfront mit Blick in den Kurpark. Auf der Rückseite wird der Verfall deutlicher. Der Hintereingang ist stark zugewachsen und bröselt vor sich hin.

Das Kurparkhaus mag nicht wirklich ansehnlich sein, doch da der Abriss bereits angesetzt ist und einige Kindheiterinnerungen an dem Gebäude hängen, habe ich es in die Galerien aufgenommen.

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Neues Objekt: Gutsanlage

Dieses Objekt habe ich schon eine Weile auf dem Schirm gehabt. Doch leider hatte dieser Besuch etwas enttäuschendes.

Diese Gutsanlage inklusive Herrenhaus/Schloss stammt aus dem Jahr 1782. Das Herrenhaus wurde zwischen 1854 und 1857 im Stil der Neogotik umgebaut. Das Herrenhaus erfuhr ab 1911 weitere Umbauten, bei denen die Seeterrasse und ein Turm entstanden. Nach 1945 wurde es diversen Nachnutzungen zugeführt, wie eine Unterkunft für Flüchtlinge, als Gemeinde- und LPG-Büro, Schule, Kindergarten und Konsum. Nach einigen Jahren Leerstand erwarb 1996 ein Geschäftsmann das Herrenhaus und angrenzende Grundstücke. Er plante den Ausbau des Areals zu einem Luxushotel mit Poloplatz und den Bau weiterer Ferienwohnungen in den Nebengebäuden und Eigenheimen. Eine jahrelange Geschichte, in der Subventionsbetrug, Veruntreuung, Zwangsversteigerungen, Anklagen, Verurteilung und neue Investoren eine Rolle spielen, folgte. 2007 ging die Anlage einen weiteren Investor. Seitdem verfallen die Reste immer mehr.

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Neues Objekt: Torpedoversuchsstation

Während der Eroberung Dänemarks durch preußische Truppen im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 ankerten hier dänische Truppentransporter, wurden dann aber an die Südseite verlegt, um von den von Norden heranrückenden Preußen nicht abgeschnitten und eingeschlossen zu werden. Nach der preußischen Eroberung des Hafendorfes und der Halbinsel wurde sogar erwogen, hier den neuen preußischen Kriegshafen anzulegen, der dann jedoch in Kiel eingerichtet wurde. Dennoch setzte sich danach das Gebiet als Übungsbereich für Torpedoabschüsse durch. Die günstigen Gegebenheiten an dieser Stelle führten zudem dazu, dass eine Berliner Maschinenbau AG, die seit 1876 Torpedos herstellte, 1905–1907 eine eigene Torpedoversuchsstation mit Torpedoschießanlage. Die Anlage  hatte vier  Schiessbahnen. Eine 500 Meter lange Spur, eine 3.000, eine 5.000 sowie auch eine 11.000 Meter lange Spur, die die komplette Förde durchzog.

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Neues Objekt: DDR Beobachtungsturm BTv 4×4 „Führungsstelle“

Die Führungsstelle wurde zur Koordination und Führung des jeweiligen Grenzabschnitts als Teil der Grenzsperranlagen der innerdeutschen Grenze errichtet. Der Turm wurde aus quadratischen Betonfertigteilen 4 x 4 m Grundriss gefertigt. Hier liefen die Alarme aus dem Grenzabschnitt auf und von hier aus wurde die Alarmgruppe zur weiteren Unterstützung der Grenzposten vor Ort in Marsch gesetzt. Durch den zuständigen Kommandeur der Grenzsicherung wurden von hier aus Massnahmen eingeleitet und koordiniert.

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Neues Objekt: Fernmeldesektorturm M Pelzerhaken

Heute ist der 83 m hohe, über die Rettiner Wiesen ragende Turm nur noch eine leere Hülle aus Beton. Ganz und gar leblos ist er jedoch nicht: Hier finden unter anderem Fledermäuse, Mauersegler, Schwalben und Turmfalken einen Unterschlupf. Von 1964 bis 1990 dagegen wurde der Fernmeldeturm der Bundesmarine zur militärischen Auskundschaftung der DDR-Streitkräfte genutzt – und daher von den Einheimischen schlicht „Horchturm“ oder „Spökenkieker“ genannt. Ein historisches Wahrzeichen!

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Neuauflage: Kammerich Werke

Beim Durchschauen meines Archives gelangte ich zu den 2010er Fotos der Kammerich Werke in Bielefeld. Da es nun keinen Grund mehr gibt den Standort zu verheimlichen, habe ich die Galerie des Leerstandes komplett neu augelegt. Es sind über 100 neue Fotos dazugekommen und ich habe alles neu überarbeitet.

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Neues Objekt: Hexenbürgermeisterhaus Lemgo

Im Jahr 1926 wurde das Heimatmuseum der Stadt Lemgo im Hexenbürgermeisterhaus eingerichtet. In zwei Räumen wurden Exponate aus der städtischen Altertümersammlung gezeigt. Die Sammlung wurde im späten 19. Jahrhundert gegründet. Sie umfasste städtische und kirchliche „Altertümer“, gegenständliche Zeugnisse der Kultur des Alten Handwerks, Werkzeug und Produkte aus verschiedenen Bereichen des städtischen Handwerks und Gewerbes, Architekturfragmente und Spolien sowie Objekte der Alltagskultur des späten 18. und 19. Jahrhunderts.

Im Jahre 1937 erfolgte eine wesentliche Erweiterung des Museums. Dabei wurde die Zweigeschossigkeit der Diele rekonstruiert. Die Diele wurde nach dem Vorbild einer Bauernhausdiele gestaltet. Im vorderen Bereich wurde der Gedenkraum für Engelbert Kaempfer eingerichtet. Im ehemaligen Vorratskeller entstand ein Ausstellungsraum zur Hexenverfolgung, der den Eindruck eines Folterkellers vermitteln sollte.

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Neues Objekt: Freizeitzentrum

Dies war einmal ein Freizeitzentrum für junge Menschen. Es handelt sich um eine alte Villa, die in den 80er Jahren aufgegeben wurde. Ab wann und wie lange das Freizeitzentrum geöffnet hatte ist mir nicht bekannt. Direkt neben dem wuchtigen Altbau befindet sich ein kleiner Garten mit einem Blech- und einem Steinschuppen.

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Neues Video: Leuchtenfabrik

Ich habe in meiner Fotokiste noch ein Video aus dem Inneren der Leuchtenfabrik gefunden. Viel ist es nicht, aber besser haben als brauchen.

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Neue Galerie: Historische Fotos Lippe

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Seitdem ich einen ganzen Stapel historische Fotografien aus Ostwestfalen-Lippe digitalisiert habe, erreichen mich immer wieder eMails von interessierten Menschen, die anhand dieser Fotos ihre Region erforschen wollen. Da ich auf dieser Website eine maximale Bilddarstellung von 800×600 px bei 72 dpi anbieten kann habe ich die Scans der historischen Aufnahmen auf meiner deviantArt-Seite hochgeladen. Dort kann die maximale Auflösung angesehen und heruntergeladen werden. Desweitern bietet deviantArt eine gute Mobilversion der Seite an.

Dennoch leidet dort die Übersichtlichkeit, so dass man schwerlich, auch aufgrund der englischen Sprache, präzise historische Aufnahmen finden kann. Ab jetzt gibt es eine neue Kategorie mit dem Namen „Historisches“ welche ihr rechts neben „Suburbanisierung“ findet oder über das Banner oben in diesem Beitrag erreicht. Ich werde nun auf den untergeordneten Seiten zum jeweiligen Landkreis eine Auflistung aller Aufnahmen mit Links zu HighQuality-Versionen anbieten.

Diese haben jedoch kein Wasserzeichen in der Ecke, so dass ihr auch diese Fotos verwenden könnt. Natürlich appeliere ich an euren Anstand, dass damit kein Schindluder getrieben wird. Versuche aus den Fotos in irgendeiner Form Kapital herauszuschlagen weiss ich zu unterbinden.

Falls hier irgendwas irgendwo nicht stimmt, bitte einfach bescheid geben. Viel Spass beim stöbern.

Hier nun die zweite Kategorie „Lippe“.

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Neue Fotos: deviantArt

Die Fotos könnt ihr auf meiner deviantArt-Seite ansehen.

https://www.deviantart.com/risen-from-the-ruins/gallery/38856571/Animals

https://pre00.deviantart.net/8737/th/pre/i/2018/249/4/9/scooby_doo_by_risen_from_the_ruins-dcm5o7h.jpg

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Neue Fotos: Festhalle Abriss

Anfang des Jahres wurde ein Teil der Halle abgerissen und ein anderer wird umgebaut.

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Neues Foto: Poecilotheria bara

Das Prachtstück hat sich vorige Woche gehäutet.

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Neues Objekt: Hotel

Dieses Hotel und Restaurant steht mindestens seit 2015 leer. Aus einem anfänglichen Plan das Gebäude zu dokumentieren wurde nichts und so habe ich das Objekt wieder vergessen. Nun begab es sich, dass ich in der Gegend beruflich zu tun hatte und zufällig die Kamera im Auto liegen hatte. Ich hatte jedoch mit dem Zustand nicht gerechnet und so verliess ich das Gelände später mit einigermassen mieser Laune.

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Information: Hitzepause

Ich nehme an, dazu muss ich nicht gross was erklären…

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Neue Fotos: Zimmerei (abgerissen 2018)

Mitte des Jahres wurde die kleine feine Firma abgerissen. Hier ein paar letzte Fotos.

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Neue Fotos: Maschinenfabrik

Kurz vor dem Abriss Anfang des Jahres 2018 besuchte ich die Bügelmaschinenfabrik „Oskar Wiethüchter“ in Heepen erneut. Es ergaben sich nur wenige neue Ansichten. Das Innere war bereits besenrein und leer. Arbeiter entfernten asbesthaltige Baumaterialien. Aktuell stehen nur noch Wände.

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Neues Objekt: Industriegebiet

Bereits 1860 wurde ein Bebauungsplan für dieses Areal vorgelegt. Im Laufe weniger Jahre veränderte sich die ganze Gegend. 1863 wurde eine Aktienbrauerei und 1869 eine Knopffabrik errichtet. Als im Jahre 1878 der Bahnhof errichtet und zwei Jahre später eingeweiht wurde änderte sich für die Bevölkerung einiges. Der neue Bahnhof trennte das Industriegebiet von der Kernstadt ab und neuerdings wurden die Bewohner und Arbeiter „Hinterdämmler“ genannt.

Um 1900 entstand direkt auf dem Areal als erstes eine Ziegelei und danach ein Schlachthof. In den nächsten Jahren kamen weitere Sägewerke, Möbelfabriken und einzelne Betriebe aus anderen Industriezweigen und 1903 eine Stuckfabrik hinzu und füllten die noch bestehenden Bebauungslücken. Die Staatswerkstätten, als Möbelfabrik gegründet, nahm schon bald nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges die Munitionsproduktion auf. Im Jahre 1918 explodierten die Fabrikationsanlagen und nahm 72 Arbeitern das Leben.

Bis in die heutige Zeit entstanden und verschwanden weitere Betriebe. Heutzutage sind die grossen Fabriken fast alle verschwunden, viele alte Betriebe wurden privatisiert oder zu Wohnraum umgewandelt und alte Ruinen brannten so oft bis sie abgerissen werden mussten. Dennoch kann man hier noch historische Luft schnuppern.

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Neues Objekt: Ausflugslokal „Frische Quelle“

Ich habe in meinem Archiv Fotos von einer meiner ersten besuchten Ruinen gefunden. Es handelt sich um das enorme Ausflugslokal „Frische Quelle“ in Hiddesen. Ich hatte damals weder die Ausrüstung noch das historische und fotografische Gespür für eine solche Ruine. Dementsprechend schäbig sind die wenigen Fotos die ich damals gemacht habe. Die Türen waren zwar offen, jedoch hatte ich damals nicht den Mut und die Erfahrung es zu betreten. Dennoch ist das Gebäude in einer kleinen Fotostrecke verewigt.

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