Thema – Standortinformationen

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Offizielle Crowdfunding-Kampagne

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Es ist selten, dass Tierschutz und Ruinen im selben Atemzug genannt werden, aber diesmal ist es so.
Ich möchte euch eine Crowdfunding-Kampagne ans Herz legen, die mir persönlich wichtig ist.

Das Projekt

Die Haltung von exotischen Tieren ist längst zur Modeerscheinung geworden: neben „Hund, Katze, Maus“ findet man in deutschen Wohnzimmern immer öfter „exotische tierische Mitbewohner“ wie Schlangen, Nasenbären oder SugerGlider vor. Aber auch Affen und Krokodile, sowie zahlreiche Gifttiere sind längst keine Seltenheit mehr.

Der teils legale, häufig aber auch illegale Handel mit exotischen Wildtieren boomt. Auf dem Schwarzmarkt und im Onlinehandel ist es möglich, selbst einen Tiger für wenige tausend Euro zu erhalten. Doch neben dem Fehlen einer bundeseinheitlichen Regelung zur Haltung von exotischen Tiere und der Unwissenheit und Überforderung  bzgl. der Haltung von Exoten seitens vieler Besitzer, fehlen landesweit auf Exoten spezialisierten Auffangstationen, sodass nicht nur Tierheime und Wildtierstationen durch die Aufnahme von Exoten immer öfter an ihre finanzielle, organisatorische und personelle Kapazitätsgrenze stoßen.

Dieses ist nur ein Grund, warum sich die Initiative für dieses Projekt entschieden hat.
Grundsätzlich basiert das Projekt „Tier- und Artenschutzzentrum NRW“ auf drei Säulen und unterteilt sich entsprechend in drei Bereiche:

  • Tier- und Artenschutz
  • pädagogische Bildungsmaßnahmen; inkl. staatlich anerkannter Prüfungsstätte
  • Umwelt- und Naturschutz

Weitere Informationen entnehmt ihr bitte der Homepage:

www.tier-artenschutzzentrumnrw.de

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Interessant ist der Standort, der angepeilt wird und hier trifft der Tierschutz auf die Ruinen.

Nach langer Suche ist die Initiative „TAZ NRW“ auf ein sehr vielversprechendes und für die Umsetzung des Projektes ideales, individuelles und einzigartiges Grundstück aufmerksam geworden. Hierbei handelt es sich um einen ca. 18 ha großen Teilbereich des ehemaligen Militärflugplatzes „Princess Royal Barracks“ in Gütersloh (NRW). Weitere Informationen zu der Fläche entnehmt ihr bitte der oben genannten Homepage.

Offizielle Crowdfunding- Kampagne der Initiative „Tier- und Artenschutzzentrum NRW“

Hier der Link zur Crowdfunding -Kampagne:

https://www.leetchi.com/c/projekt-von-initiative-tier-und-artenschutzzentrum-nrw

„Tierschutz mit Humor statt erhobenem Zeigefinger“– das ist das Motto der Initiative Tier- und Artenschutzzentrum NRW! Mit einem deutschlandweiten Aufruf macht die Initiative Tier- und Artenschutzzentrum NRW (kurz TAZ NRW) auf ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt aufmerksam: dem Aufbau deutschlands größter, öffentlich zugänglichen und staatlich anerkannten Auffangstation für beschlagnahmte Exoten!

Zum Aufbau des Zentrums benötigt die Initiative rund 1 Mio. €uro!

Mit nur einem Klick können Sie sich beteiligen und somit Teil der Projektes werden:

  • stellen Sie der Initiative einen von Ihnen frei wählbaren Betrag zur Verfügung,
  • alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard, Giropay oder ELV (kein Online-Banking notwendig),
  • Ihr Betrag kommt vollständig dem Projekt „Tier- und Artenschutzzentrum NRW, Gütersloh“ zugute.

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Neue Fotos: Abriss Scherenkrug geht weiter

Über ein halbes Jahr nachdem aufgrund von Schadstoffen der Abriss des Gasthofes auf Eis gelegt wurde, beginnt nun eine andere Firma die belasteten Baumaterialien wie Asbest aus dem Gebäude zu entfernen. Interessant ist im Zuge eines Abrisses immer die hervortretenden Teile der originalen Bausubstanz. Durch den fehlenden Saal fällt nun Licht in den Keller, der grösser ist als man meint. Hier ist alles Original bis auf die Heizung.

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Neues Video: Einsiedlerhaus

Ich nehme euch mit auf einen Gang durch das Einsiedlerhaus.

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Neues Video: Aussenarbeitsstelle eines Strafgefangenenlagers

Dieses Video zeigt nur ein Fenster. Aber wenn man den Ton anmacht, dann kann man entspannen.

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Neues Video: Bundeswehrkrankenhaus Detmold

Einige Zeit nach dem Abriss des Bundeswehrkrankenhauses zeige ich euch nun ein Video, welches ich aus Standortschutzgründen erst jetzt hochgeladen habe. Ich fand dieses Wandbild in den Quartieren ausserhalb des Krankenhaustraktes.

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Historische Fotos: Hotel & Restaurant

Auf den folgenden Fotos aus diversen Jahrzehnten erkennt man einiges Interessantes. Zu erwähnen ist die „heilende Quelle“, man erkennt den Steinbrunnen und in der Vogelflugaufnahme das grosse Bauernhaus direkt hinter dem Hotel, welches heute nicht mehr vorhanden ist.

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Historisches Foto: Kühlturm

Ein Bekannter schickte mir diese seltenen Fotos der alten Papierfabrik samt Kühlturm. Diesen Blick hat man heute nicht mehr. Man würde auf einer Autobahn stehen, von daher sind diese Aufnahmen von vor den 30er Jahren sehr rar.

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Neue Fotos: deviantArt

Eines der abgefahrensten Gewächse in meinem Garten. Der Kürbis. Die Ranken strecken sich und versuchen sich an allem festzuhalten und sich somit auszubreiten. Es handelt sich hier um einen ausserirdischen Riesenkürbis, der Blätter entwickelt, die an die 50 cm gross sind. Ein faszinierendes Gewächs. Natürlich sind noch ein paar weitere gelungene Natur-Makros dabei.

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Neue Fotos: deviantArt

Entstanden im Zuge des Umbaus von LSB6.

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Neues Objekt: Heeresnachschubtanklager der WiFo

Diejenigen, die sich öfter auf meine Seite verirren werden bemerkt haben, dass diese Galerie kurz online und bis eben gerade wieder offline war. Die Quelle die ich für den Text herangezogen hatte, stellte sich als fehlerhaft heraus.

Ich möchte hier nun einige Informationen, die man zu dieser Anlage im Internet findet berichtigen. Leider wird jene Quelle immer und immer wieder kopiert und akzeptiert, der einer starken Verbesserung bedarf. Auch ich liess mich von der ordentlichen Struktur der Informationen und der dazugehörigen Quellenangaben fehlleiten und werde nun diese Informationen mit dem Wissen aus einer sehr umfangreichen Publikation und dem Austausch mit dem Urheber dieses Werkes „geraderücken“.

Die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (kurz WiFo) war eine 1934 in Berlin durch das Reichswirtschaftsministerium gegründete Tarnfirma, welche für die Beschaffung, Lagerung und Herstellung von kriegswichtigen Rohstoffen zuständig war und damit die Logistik der Wehrmacht sicherstellen sollte. Ihre Hauptaufgabe bestand in der Errichtung von geheimen Großtanklagern, darüber hinaus war sie für den Betrieb von Mineralölkesselwagen, Tankschiffen, den Ausbau von Transportstrecken und den Betrieb von Werken zur Chemiegrundstoffherstellung wie beispielsweise Salpetersäure zuständig. Die WiFo existierte nach dem Krieg weiter und löste sich dann bis zum Jahre 1970 selbst auf, wobei die Nachfolgeunternehmen heute privatisiert sind.

Ich erfuhr aus der Zeitung, dass diese Anlage, oder besser die Reste davon, touristisch erschlossen werden soll. Also machten wir uns an einem schönen Frühlingstag auf den Weg um die Anlage zu betrachten bevor sie besenrein wird. Um ein wenig vorweg zu greifen, wäre die Umgebung nicht so wundervoll zum wandern gewesen, wären wir nach einer guten Stunde bereits heimgefahren.

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Neues Objekt: Bahntrasse

Heute ist die alte Strecke in erster Linie eine breite Schneise quer durchs Eggegebirge. Der künstliche Wall auf dem die alte Strecke verläuft fällt zu beiden Seiten oft sehr stark ab. Von daher muss man auf die nächste Querung warten um die Strecke zu verlassen, denn ansonsten müsste man die enorm ansteigenden Hänge überwinden um auf die Wanderwege zu kommen.

Man findet, abgesehen von einem Stellwerk welches welches 1976 in Betrieb ging, an der Strecke viel historische Zeugnisse, wie enorme Sandsteinbrüche, einige alte Gruben-Entwässerungsstollen aus dem 19. Jahrhundert. Alle paar Kilometer befinden sich im Geländeeinschnitt zwischen Bahntrasse und Gebirge mehere Meter tiefe geziegelte Schächte auf die ich mir keinen Reim machen konnte. Sie wirken wie Regenrückhaltebecken.

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Das Wort zum Sonntagsbraten

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Neue Fotos: LSB6 – „Kartoffelkeller“

Im Zuge des Umbaus habe ich zuerst ein weiteres Mal den Keller in Bild und Video festgehalten. Allmählich wird es interessanter, da man aufgrund der herausgerissenen Nachkriegsbauteile endlich die wahre Grösse und Form des Bunkers erkennen kann. Auch kann man mittlerweile erahnen, dass zu Kriegsende die Luftschutzleitung hier einen Ausweichsitz fand. Man erkennt Befestigungen für Kabel aller Art. Die Unterkellerung masst seltsam an, da die Schutzlüftungsanlage fehlt und der Bunker inklusive „Kartoffellager“ nur zu 3/4 unterkellert ist. Viele Öffnungen sind mit Ziegeln verschlossen worden. An einer Stelle scheint eine ganze Stahlbetonwand entfernt worden zu sein und es wurden Kaminschächte vom Keller bis zum Dach durchstossen.

Desweiteren habe ich mir die vielfältigen mit Kerzen in die Decke des Kartoffelkellers gebrannten Namen angesehen. Man findet hier neben diversen Hakenkreuzen, kyrillischen Schriften auch die Namen „Billy Jenkins“ und „Tom Prox“. Gemeint sein könnte Erich Rudolf Otto Rosenthal (Künstlername Billy Jenkins). Er war ein Schauspieler, Zirkus- und Varietékünstler, Kunstreiter, Kunstschütze, Lassowerfer, Greifvogeldompteur sowie Autor und Titelheld der Romanreihe Billy Jenkins. Er lebte von 1885 bis 1954. Die Wildwest-Romanreihe „Billy Jenkins“ hatte eine Parrallelreihe mit dem Namen „Tom Prox“; ebenfalls im Westernmillieu angesiedelt.

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ES IST VORBEI am MPI: Die Affenversuche sind beendet!

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2014 deckte SOKO Tierschutz nach einer 6-monatigen Undercover-Recherche schwere Missstände am Tübinger Max Planck Institut auf. In dem Labor, das zu den drei größten Primatenversuchseinrichtungen der Republik zählt, wurden schwerwiegende Tierversuche am Hirn von Affen durchgeführt. Diese wurden von schweren Zwischenfällen, Chaos, Verletzungen, Zwang und Gewalt geprägt. Der rigorose Wasserentzug wurde rechtswidrig genutzt um Tiere gefügig zu machen. Zahlreiche Anzeigen, eine Hausdurchsuchung und andauernde Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen das Labor folgten.

An der vollkommen friedlichen 2 ½-jährigen SOKO Tierschutz Kampagne beteiligten sich tausende Menschen. Es kam zu den größten Demonstrationen gegen Tierversuche seit 25 Jahren. Trotz massiver Anfeindungen, Beleidigungen und schmutzigen Tricks durch die einflussreiche Tierversuchslobby, die sogar in der Vortäuschung eines Überfalls durch angebliche Tierversuchsgegner und der Verurteilung einer hohen MPI Mitarbeiterin gipfelten, konnten sich die Tierschützer nach mehr als 50 Protestveranstaltungen durchsetzen. Die Kampagne gilt selbst bei den Behörden als Beispiel für friedlichen rechtmäßigen Widerstand.

Das MPI beendete nun die sinnlosen Tierversuche, die immer wieder unter Verdacht standen, mehr dem Militär als den schon vor Jahrzehnten versprochenen Therapieansätzen zu Nutze zu sein. Informationen über den Nutzen der Versuche blieben die Experimentatoren schuldig. Das Angebot, die letzten Affen in die sicheren Hände des Tierschutzes zu übergeben, schlug das MPI aus.

„Es ist ein historischer Erfolg für den Tierschutz in Deutschland und ein Beweis dafür, dass friedlicher Protest auch diese Milliardenindustrie besiegen kann. Wir trauern dennoch um die Opfer, werden am Montag eine Mahnwache in Stuttgart durchführen und die letzten versteckten MPI Affen im Ausland aufspüren.“ so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

SOKO Tierschutz fordert ein Ende aller Tierversuche und eine Förderung echter vernünftiger Forschung für den Menschen.
Quelle: facebook/sokotierschutz


Tübingen/Heidelberg. Friedrich Mülln, Vorsitzender des Vereins „Soko Tierschutz“, macht keinen Hehl aus seiner aktuellen Gemütslage. „Für uns ist das heute ein großer Tag.“ Nach zweieinhalb Jahren hatte die „größte Anti-Tierversuchs-Kampagne in Deutschland in den letzten 30 Jahren“ Erfolg: Das Max-Planck-Institut (MPI) für biologische Kybernetik in Tübingen hat seine Versuche an Affen nach anhaltender Kritik eingestellt. „Wir bestätigen, dass die Affenversuche endgültig beendet sind und wir keine Affen mehr haben“, teilte eine Sprecherin des Instituts am Mittwoch mit.

Laut einer früheren Mitteilung sollten die einst elf Versuchstiere zum Teil in andere Labors im europäischen Ausland gebracht werden. Andere würden eingeschläfert und untersucht. Abteilungsdirektor Nikos Logothetis hatte schon vor zwei Jahren angekündigt, nach Abschluss der laufenden Experimente nur noch mit Ratten forschen zu wollen.

Im Jahr 2014 hatte „Soko Tierschutz“ ein Mitglied für eine sechsmonatige Undercover-Recherche als Pfleger am MPI eingeschleust, um die Affenversuche und die Haltung der Versuchstiere zu filmen und öffentlich zu machen. Die Folge war eine weit über die Grenzen Tübingens hinaus reichende Welle der Empörung. Selbst aus Polen und Großbritannien hätten sich Tierschützer dem Protest angeschlossen, so Mülln.

In dem Tübinger Labor, das zu den drei größten Primatenversuchseinrichtungen der Republik zählt, wurden die Hirne lebender Affen mit Hilfe durch die Schädeldecke eingepflanzter Elektroden untersucht. Die Experimente sollen dazu dienen, auch das menschliche Gehirn und Krankheiten wie Demenz oder Schizophrenie besser zu verstehen.

Die Versuche waren laut „Soko Tierschutz“ von schweren Zwischenfällen, Chaos, Verletzungen, Zwang und Gewalt gegenüber den Affen geprägt. „Der rigorose Wasserentzug wurde rechtswidrig genutzt, um die Tiere gefügig zu machen“, so der Verein. Zahlreiche Anzeigen, eine Hausdurchsuchung und andauernde Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen das Labor folgten.

„Wir haben als kleiner Verein mit nur zehn Mitarbeitern zahlreiche Tierschutzorganisationen und Tausende Leute auf den Weg gebracht“, erklärt Mülln. Wichtig sei es ihm, dass der Protest stets sachlich vorgetragen wurde. Die Kampagne gelte bei Behörden als Beispiel für friedlichen rechtmäßigen Widerstand. Und das, so Mülln, „obwohl viele Emotionen im Spiel waren.“ Umgekehrt spricht der Verein von „massiven Anfeindungen, Beleidigungen und schmutzigen Tricks durch die einflussreiche Tierversuchslobby“. 2014 wurde eine Mitarbeiterin des benachbarten MPI für Entwicklungsbiologie zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie einen angeblichen Überfall durch Tierschützer vorgetäuscht hatte.

Das Aus der Affenversuche wertet Mülln als „historischen Erfolg“ – aber auch nur als Etappensieg. „Das Thema ist sehr komplex und man darf nicht vergessen, dass am Max-Planck-Institut weiterhin Tierversuche an Nagetieren gemacht werden.“ Sein Verein fordere ein Ende aller Tierversuche und eine Förderung „echter vernünftiger Forschung für den Menschen“.

Ähnlich äußert sich auch die Tierschutzorganisation Peta mit Hauptsitz in Stuttgart. „Wir freuen uns sehr, dass die furchtbaren Affenversuche am Max-Planck-Institut endlich beendet sind“, erklärt Nils Müller, Junior-Fachreferent gegen Tierversuche. Jedoch seien keinerlei Informationen veröffentlicht worden, wo sich die überlebenden Primaten nun befinden. „Wir fordern, dass die Tiere den Rest ihres Lebens in einer anerkannten Auffangstation verbringen können.“ Dass in Tübingen auch in Zukunft weiter Experimente mit anderen Tieren durchgeführt werden, stößt bei Peta auf heftige Kritik: „Tierversuche sind nicht nur grausam, sondern auch unwissenschaftlich.“
Quelle: www.rnz.de


Die Versuche mit Affen am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik sind abgeschlossen. Es befinden sich keine Affen mehr in der Tierhaltung auf dem Max-Planck-Campus.Das teilte das Institut auf Anfrage mit. Die letzten Versuche mit einem Primaten wurden dieser Tage zu Ende geführt. Die beantragte Versuchsreihe beinhaltete, dass dieses Tier, wie viele seiner Vorgänger, am Ende getötet und das Gehirn histologisch unter dem Mikroskop untersucht wurde.

Zuletzt waren Anfang April noch zehn Affen in der Tierhaltung am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, wie die Genehmigungsbehörde für Tierversuche, das Tübinger Regierungspräsidium, mitgeteilt hatte. Fünf davon waren für frühere Versuche eingesetzt, vier waren noch gar nicht an Versuchen beteiligt.

Nach Angaben des Max-Planck-Instituts wurden diese Tiere nun allesamt zu Einrichtungen im europäischen Ausland gebracht. Die Namen der Einrichtungen wollte das Institut nicht bekanntgeben. „Wir haben in unserer Tierhaltung keine Affen mehr“, so eine Sprecherin.

Der Direktor des Tübinger Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik, Nikos Logothetis, hatte im Mai 2015 angekündigt, nach Abschluss der laufenden Versuche nicht mehr an Primaten zu forschen. Tierschutzorganisationen hatten das angezweifelt. Das Max-Planck-Institut hatte im Dezember erklärt, die Primatenversuche bis Ende April beenden zu wollen. Laut Regierungspräsidium Tübingen liegen keine Anträge des Max-Planck-Instituts für neue Versuchsreihen mit Primaten oder für Verlängerungen von Versuchsreihen vor.
Quelle: www.tagblatt.de


Ich persönlich empfinde die Tatsache, dass die Versuche am MPI beendet wurden, obwohl das MPI behauptet hat, dass dort alles völlig in Ordnung sei, quasi als Geständnis für das genaue Gegenteil! Ich freue mich unendlich, dass es friedlicher Protest in diesem Land tatsächlich etwas bewirken kann!

Dennoch ist mein Herz gebrochen. Die Affen des MPI werden immer in meinem Kopf sein.

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Neues Objekt: Martin-Niemöller-Gesamtschule

Hier präsentiere ich nun aus relativ aktuellem Anlass (Denkmal – Abriss) meine alte Schule.

Die Martin-Niemöller-Gesamtschule, benannt nach dem deutschen evangelischen Theologen und führendem Vertreter der Bekennenden Kirche sowie Präsident im Ökumenischen Rat der Kirchen, der sich nach 1945 in der Friedensbewegung engagierte, wurde 1976 fertiggestellt und soll 57 Millionen Mark gekostet haben. Architekt Christoph Parade entwarf das Gebäude in Betonskelettbauweise. Das großformatiges Gebäude wurde geschickt in den Hang einpasst, so dass seine teils viergeschossige Wucht kaum zu bemerken ist.

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Neue Fotos: Umbau LSB6

Kaum hatte ich meine Verwunderung ausgesprochen, schon erreichte mich die Information, dass es Bauarbeiten am Bunker gäbe. Dank dieses Tips hatte ich die Möglichkeit einige Fotos des Zwischenzustandes zu machen. Ich schätze ich hätte den Umbau ansonsten glatt verpasst. Nun sieht man auf der Vorderseite ebenerdig herausgeschnitten fünf grosse Öffnungen. Auf der Rückseite sind davon mindestens zwei entstanden. Ich habe mich bereits umgehört, aber keine Information über diesen Umbau finden können.

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Neue Fotos: Lübrasser Krug – Das Ende

Der Abriss ging schnell. Etwa eine Woche hat ein Bagger am alten Krug geknabbert. Man hatte dadurch gute Einsichten in die Bausubstanz. Immer wenn ein weiteres Fassadenteil fiel, konnte man feuchten Gammel gemischt mit Asbest riechen. Somit geht eine der letzten Bielefelder Traditions-Gaststätten ins Nirvana.

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Neue Fotos: Hotel und Restaurant

Durch einige Nachforschungen an anderen Bauernhäusern und Restaurationen habe ich einiges über diese alten Gebäude gelernt. Man erkennt oft noch historische Teile dieser Gebäude, die in späteren Jahren nicht mehr genutzt wurden. Wie zb. Toreinfahrten für Fremdfuhrwerke. An dem Bruchstein-Teil des Gasthofes erkennt man diese Einfahrt noch sehr gut, da sie nur mit roten Ziegeln zugemauert wurde.

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Neue Fotos: deviantArt

Das Wetter wird besser und so auch die Fotos. Sechs neue Bilder gibt es.

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